Anzeige
20. September 2011, 10:55
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Fonds: „Deutschland braucht mehr Markt“

Max.xs Financial Services will ausländischen Investmenthäusern den Zugang zum Fondsvertrieb in Deutschland ermöglichen. Über die Herausforderungen sprach Cash. mit dem CEO Frank Alexander de Boer.

De-Boer in Fonds: „Deutschland braucht mehr Markt“

Cash.: Worauf fußt Ihr Geschäftsmodell?

de Boer: Zunächst einmal braucht der deutsche Investor Asset Manager, die echten Mehrwert stiften – das aktuell ganz besonders deutlich. Der hiesige Fondsmarkt ist aber eher aufgrund von Vertriebszugang und nicht von Produktperformance verteilt. Eine handvoll große Anbieter mit starken Vertriebsnetzen im Bereich Banken oder Finanzverbünde bestimmt weitgehend die Auswahl für den gemeinen Kunden. Die zunehmende Regulierung und Beratungshaftungsproblematik erhöht zudem Aufwand und Kosten bei Beratern. Als logisches Ergebnis werden standardisierte Prozesse in der Beratung eingeführt, was die Fondsauswahl meist weiter beschränkt. Vertriebsorganisationen ist außerdem der Fondsumfang wichtig: die Beraterschar soll die Empfehlungen einfach umsetzen können. Das Geld der Investoren droht also in nur wenige Großfonds zu fließen. All dies sorgt dafür, dass neue Marktteilnehmer – allein durch die hohen Grenzkosten – de facto ausgesperrt werden. Das ursprüngliche Ziel der Regulierung, den Anlegerschutz auszubauen wird so konterkariert. Wir helfen mittleren und kleineren in- und ausländischen Asset Managern dabei, Zugang zum Vertrieb zu finden.

Cash.: Welche Hilfestellung leisten Sie konkret?

de Boer: Wir bieten Anlageberatern und institutionellen Investoren vollumfängliche Services und Informationen über selektierte Produkte von beispielsweise noch unbekannten, aber feinen Fondsboutiquen, ohne dass die Fondsgesellschaft eine eigene, teure Infrastruktur aufbauen muss. Wir vertreten die Gesellschaft zudem auf Messen, organisieren Schulungen, Webcasts, PR-Arbeit et cetera – alles in allem ein „Plug-and play-Konzept“. Das heißt, wir verringern für Anbieter und Berater die Vertriebsbarrieren erheblich. Unsere strategischen Partnerschaften laufen mehrere Jahre. Aber wer nach dem Markteinstieg über uns selbst einen Vertrieb aufbauen will, kann das selbstredend tun.

Cash.: Ihr Unternehmen ist eine 100-prozentige Cash.-Life-Tochter. Sind deren Vertriebskontakte das Pfund, mit dem Sie wuchern?

de Boer: Nicht das einzige. Wenngleich gut ein Viertel der Vermittler auch für den Fondsmarkt relevant ist. Wir haben ein ganzes Netzwerk entsprechender Kontakte. Vor allem sind das IFAs, aber auch Pools, Bankberater oder der Sparkassenverband.

Seite 2: Diese Unternehmen nutzen die Dienstleistung

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Insurtechs: Über 80 Millionen US-Dollar für deutsche Start-ups

Im Jahr 2016 haben die deutschen Insurtechs in Finanzierungsrunden mehr als 80 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das geht aus einer Untersuchung des Münchener Fintech-Start-ups Finanzchef24 hervor. Demnach hat sich das Finanzeriungsvolumen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.

mehr ...

Immobilien

Baufi Secure: Neues Absicherungsprodukt für Immobiliendarlehen

Was geschieht, wenn Immobilienkäufer ihre Darlehensraten aufgrund von Krankheit oder Arbeitslosigkeit nicht mehr bedienen können? Das Produkt Baufi Secure will die Immobilienfinanzierung flexibel absichern.

mehr ...

Investmentfonds

Merck Finck sieht Rückenwind für Aktien

Kurz vor der Amtseinführung von Donald Trump sind vermehrt kritische Stimmen von der Investmentseite laut geworden. Merck Finck blickt der kommenden Handelswoche dennoch optimistisch entgegen.

mehr ...

Berater

WhoFinance und Defino bauen Kooperation aus

Wie das Bewertungsportal WhoFinance und das Defino Institut für Finanznorm mitteilen, haben sie ihre beiden Portale eng miteinander vernetzt. Dadurch sollen Finanzberater und Vermittler künftig die Qualität ihrer Beratung noch besser im Internet darstellen können.

mehr ...

Sachwertanlagen

Doric zieht positive Bilanz für 2016

Quadoro Doric hat mit der kernsanierten Büroimmobilie Trappenburch in Utrecht eine weitere Immobilie für den offenen Spezial-AIF Vescore Sustainable Real Estate Europe übernommen und damit das Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen.

mehr ...

Recht

LV-Verträge als Kreditsicherung: Widerspruchsrecht verwirkt

Werden Lebensversicherungsverträge zur Immobilienfinanzierung eingesetzt, kann das Widerspruchsrecht des Versicherten verwirkt sein, auch wenn die Widerspruchsbelehrungen der Policen nicht korrekt sind. Knackpunkt ist die Bedeutung der Policen als Sicherungsmittel.

mehr ...