23. Juli 2012, 10:48

Hitliste der Finanzvertriebe: DVAG verteidigt Spitzenplatz

Die Zurückhaltung der privaten Anleger als Folge der internationalen Finanzkrise und die fortschreitende Regulierung stellte die Vertriebe vor neue Herausforderungen. Trotzdem zeichnet die Cash.-Hitliste der Finanzvertriebe 2012 ein positives Resümee des vergangenen Jahres.

Cash.-Hitliste der Finanzvertriebe 2012

Text: Julia Böhne

Nachdem sich die meisten Finanzvertriebe bereits im Jahr 2010 aus dem Umsatztief der Vorjahre befreien konnten, hat das Gros der Unternehmen das Wachstum auch im Geschäftsjahr 2011 fortgesetzt. Während in der letzten Cash.-Hitliste noch bei vier der erfolgreichsten zehn Allfinanzvertriebe ein Minus bei den Provisionserlösen zu Buche stand, hat sich in diesem Jahr lediglich bei der Postbank Finanzberatung dieser negative Trend fortgesetzt. Den Spitzenplatz im Segment Allfinanz hat sich die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) auch in der 22. Cash.-Hitliste der Vertriebe mit 1,1 Milliarden Euro sichern können.

Zum ersten Mal seit drei Jahren sind die Provisionserlöse des Frankfurter Finanzvertriebs sogar wieder gestiegen, liegen jedoch immer noch unter dem Spitzenwert von 2008 mit 1,2 Milliarden Euro. Der höchste Jahresüberschuss in der 37-jährigen Unternehmensgeschichte sei ein eindrucksvolles Zeichen dafür, wie die Deutsche Vermögensberatung ihre Spitzenposition unter den Finanzvertrieben in Deutschland weiter ausgebaut habe und allen Wettbewerbern enteilt sei, kommentiert Professor Dr. Reinfried Pohl, Gründer und Vorstandsvorsitzender des Unternehmens.

Cash.-Hitliste der Finanzvertriebe 2012

Korrektur: An der Telis Finanz AG besteht keine Kapitalbeteiligung Dritter.

BIT Treuhand AG: 1,67 Millionen Euro der Provisionserlöse ohne Testat, weil auf Rechnung von Vertriebspartnern abgewickelt.

Den größten Zuwachs in der Top Ten der Allfinanzvertriebe konnte zum vierten mal in Folge die Dresdener Infinus erzielen. Die meisten der auf geschlossene Fonds spezialisierten Vertriebe haben ebenfalls der schwierigen Marktlage getrotzt und konnten 2011 mit insgesamt 98,74 Millionen Euro Provisionserlösen annähernd den Wert aus dem Vorjahr (100,81 Millionen Euro) erreichen. Nachdem im Jahr 2009 die Erlöse bei fast allen Unternehmen dramatisch eingebrochen waren, hatte sich schon 2010 durch erneute Zuwächse eine Stabilisierung des Marktes angedeutet.

Seite zwei: Top Ten können Erlöse steigern

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6 Comments

  1. sehr geehrter herr lanc kiotau und fußkuß der größte hellseher seit hanussen und ere verrät uns allen selbstlos alles

    Kommentar von gert heckermann — 9. April 2013 @ 14:42

  2. Ich glaube auch nicht das die DVAG noch größer werden muss…
    Die Grösse passt schon und Stabilität wird mit Geschäft (Firmenkunden) mit generiert

    Kommentar von Lars Büchler — 13. Oktober 2012 @ 11:36

  3. Genau, der hat ja genug Zeit gehabt das kennen zu lernen. Aber das wird die anderen Vertriebe genauso betreffen wie die DVAG. Die Zukäufe hatte der Dr. Pohl immer abgelehnt aber jetzt geht es nicht mehr ohne…

    Kommentar von Jan Lanc — 4. Oktober 2012 @ 18:57

  4. So spricht ein ehemaliger D Leiter

    Kommentar von Lars Büchler — 4. Oktober 2012 @ 18:53

  5. Die Außendienst-Mitarbeiter der Central kamen erst zum 01.01.2012 zur Deutschen Vermögensberatung.
    D.h. deren Ergebnisse werden erst ab dem Geschäftsjahr 2012 mit einfließen.
    Die Anzahl der übergewechselten Central Außendienstmitarbeiter liegt bei unter 1 % der gesamten für die Gesellschaft tätigen Vermögensberater.

    Kommentar von Joachim Trapp — 27. Juli 2012 @ 16:36

  6. Bei der DVAG wirkt sich nur der Zukauf der Central-Außendienstler positiv aus. Sonst wäre das Ergebnis ganz anders ausgefallen. Kommendes Jahr haben die wieder ein Minus.

    Kommentar von Jan Lanc — 26. Juli 2012 @ 11:19

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