Anzeige
Anzeige
14. Dezember 2015, 08:06
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Umfrage: Mehrheit der Deutschen um Altersarmut besorgt

Die Rente ist nicht sicher. Das fürchten die 19-bis-39-jährigen Deutschen. 54 Prozent von ihnen haben Angst vor Altersarmut. Rund Dreiviertel dieser Altersgruppe geht davon aus, dass ihre gesetzliche Rente nur noch die Hälfte oder weniger ihres letzten Nettoeinkommens betragen wird. Das ergab eine aktuelle TNS Emnid-Umfrage im Auftrag von tecis.

Sparen-Studie in Umfrage: Mehrheit der Deutschen um Altersarmut besorgt

Deutsche wollen kompetente Altersvorsorge-Beratung

Im Alter ohne ausreichendes Einkommen auskommen zu müssen – trotz jahrelanger Einzahlungen in die gesetzliche Rentenkasse. Diese Sorge treibt die jüngeren Deutschen um. 15 Prozent von ihnen haben große Angst vor Altersarmut, 39 Prozent machen sich Gedanken darüber. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Finanzberatungsgesellschaft tecis. “Hierzulande sind wir es gewohnt, unser Leben selbstbestimmt zu führen, denn grundsätzlich stehen jedem verschiedene Perspektiven und Lebensmodelle zur Auswahl. Die Sorge um den gesicherten Ruhestand beschäftigt dabei heute viele Menschen schon in jungen Jahren”, sagt tecis-Vorstand Sönke Mißfeldt.

Wenig Vertrauen in die gesetzliche Rente – qualifizierte Altersvorsorgeberatung gefragt

Hauptsorge der Befragten ist vor allem das geringe Vertrauen in die gesetzliche Rente. Fast Dreiviertel der Befragten glaubt, dass sie später die Hälfte ihres letzten Nettoeinkommens oder weniger als monatliche Rente beziehen werden. 23 Prozent rechnen damit, dass es nur rund ein Viertel sein wird. 14 Prozent gehen von noch weniger Einkommen im Alter aus.

bAV und private Rentenversicherung gefragt

Die private Altersvorsorge ist also für diese Altersgruppe ein wichtiges Thema. Befragt nach den interessantesten Vorsorgeprodukten (Mehrfachnennungen möglich) nannten 67 Prozent die betriebliche Altersvorsorge (bAV), 66 Prozent die private Rentenversicherung, 47 Prozent die Riester-Rente und 41 Prozent Sparpläne. Doch für 22 Prozent sind auch Fonds eine interessante Form der Vorsorge.

Frühzeitige Finanz- und Vorsorgestrategie

Wichtigster Punkt für die Befragten ist eine gute und kompetente Beratung beim Abschluss eines Vertrags zur Altersvorsorge. Darauf legen 75 Prozent besonderen Wert. Niedrige Gebühren fallen deutlich weniger ins Gewicht (18 Prozent). Für Sönke Mißfeldt bestätigen die Umfrageergebnisse die Notwendigkeit einer frühzeitigen Finanz- und Vorsorgestrategie: “Neben der klaren Zielsetzung ist dabei ein ausgewogener Mix der Anlagelösungen wichtig. Investmentbasierte Vorsorgeprodukte können eine sinnvolle Ergänzung im Portfolio der Anleger sein. Je nach Leistungskriterien, Risikoklassifizierung und Kosten der Produkte sind diese auch für junge Menschen geeignet, um langfristige Erfolge zu erzielen.”

Bei der Befragung wurden auch regionale Unterschiede deutlich: In den neuen Bundesländern fürchtet man Altersarmut häufiger als in den alten. Die wirtschaftliche Situation und Ausbildung hatten auch Einfluss auf die Antworten: Befragte mit höherem Einkommen machen sich weniger Sorgen und je niedriger die Bildung, desto größer die Angst. (fm)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Basler: Wiens wird CFO

Julia Wiens wurde in den Vorstand der Basler Versicherungen berufen. Sie übernimmt zum 1. Februar 2017 die Leitung des Ressorts Finanzen/Kapitalanlagen. Bisher war sie für den Bereich Risikosteuerung der Basler Versicherungen verantwortlich.

mehr ...

Immobilien

Baufi Secure: Neues Absicherungsprodukt für Immobiliendarlehen

Was geschieht, wenn Immobilienkäufer ihre Darlehensraten aufgrund von Krankheit oder Arbeitslosigkeit nicht mehr bedienen können? Das Produkt Baufi Secure will die Immobilienfinanzierung flexibel absichern.

mehr ...

Investmentfonds

Merck Finck sieht Rückenwind für Aktien

Kurz vor der Amtseinführung von Donald Trump sind vermehrt kritische Stimmen von der Investmentseite laut geworden. Merck Finck blickt der kommenden Handelswoche dennoch optimistisch entgegen.

mehr ...

Berater

WhoFinance und Defino bauen Kooperation aus

Wie das Bewertungsportal WhoFinance und das Defino Institut für Finanznorm mitteilen, haben sie ihre beiden Portale eng miteinander vernetzt. Dadurch sollen Finanzberater und Vermittler künftig die Qualität ihrer Beratung noch besser im Internet darstellen können.

mehr ...

Sachwertanlagen

Doric zieht positive Bilanz für 2016

Quadoro Doric hat mit der kernsanierten Büroimmobilie Trappenburch in Utrecht eine weitere Immobilie für den offenen Spezial-AIF Vescore Sustainable Real Estate Europe übernommen und damit das Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen.

mehr ...

Recht

LV-Verträge als Kreditsicherung: Widerspruchsrecht verwirkt

Werden Lebensversicherungsverträge zur Immobilienfinanzierung eingesetzt, kann das Widerspruchsrecht des Versicherten verwirkt sein, auch wenn die Widerspruchsbelehrungen der Policen nicht korrekt sind. Knackpunkt ist die Bedeutung der Policen als Sicherungsmittel.

mehr ...