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24. März 2006, 00:00
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Filmfondsverband fordert Klarheit

Der Bundesverband Privatkapital Film & Medien e.V. (BPFM) schlägt Alarm. Der Verband, der vor einigen Wochen aus dem früheren Verband Deutscher Medienfonds hervorgegangen war, sieht die Finanzierung deutscher Filmproduktionen durch privates Kapital in Gefahr. Grund: Die Anleger seien verunsichert, da gegenwärtig eine bislang bestehende Rechtssicherheit durch das Vorgehen von Finanzbehörden und die Münchener Staatsanwaltschaft erschüttert werde.

Der BPFM spielt damit vor allem auf die Ermittlungen der Münchener Staatsanwälte gegen die Filmfondsanbieter VIP und Chorus, beide München, an. Beiden wird vorgeworfen, Fondsgelder, die an sich in die Filmproduktion hätten fließen sollen, zur Absicherung von Garantien direkt an kooperierende Banken gegeben zu haben. Träfe dies zu, wären die den vermeintlichen Investitionen zuzurechnenden Steuervorteile für die Anleger nichtig.

?Nach Ansicht des Bundesverbandes Privatkapital Film & Medien dürfte die von Staatsminister Bernd Neumann ins Leben gerufene Beratungsgruppe zur privaten Filmfinanzierung ernsthaften Problemen gegenüber stehen, wenn solche Garantien in Zukunft nicht mehr möglich sind?, schreibt der Verband in einer Mitteilung. ?Denn nur über derartige Absicherungen lassen sich private Investoren neben der staatlichen Filmförderung bewegen, in das Risikoprodukt Film zu investieren.?

Der BPFM fordert deshalb das Bundesfinanzministerium und die Länderfinanzbehörden auf, so schnell wie möglich Klarheit für die Zukunft und die Vergangenheit zu schaffen.

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