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4. März 2005, 00:00
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Deka: Mögliche Fondsauflösung?

DekaBank-Chef Axel Weber hat Spekulationen um eine Auflösung des angeschlagenen Deka ImmobilienFonds angeheizt. Gegenüber der ?Financial Times Deutschland? erklärte er, dass auch der Verkauf aller Immobilien des Fonds nicht ausgeschlossen sei. Falls ein Investor den Wert bieten würde, der in den Büchern stehe, so Weber, ?werden wir mit unseren Kunden in Kontakt treten und sagen: Da ist eine Möglichkeit, dass Ganze zu liquidieren?. Es gebe bereits Investmentbanken, die Interesse signalisierten. Priorität habe jedoch die Stabilisierung des Fonds.

Im Jahr 2004 hatten die Anleger insgesamt 1,7 Milliarden Euro aus dem Deka ImmobilienFonds abgezogen, nachdem Bestechungsvorwürfe gegen den bis Mitte September amtierenden Geschäftsführer Michael Koch sowie eine Schieflage in der Bewertung des Immobilienportfolios bekannt wurden. Im Januar 2005 flossen weitere 300 Millionen Euro aus dem Fonds ab. Um den Fonds zu stabilisieren, ist bereits der Verkauf von Immobilien mit einem Buchwert von 750 Millionen bis einer Milliarde Euro geplant. Dabei sollen vor allem schwer vermietbare Objekte veräußert werden, deren Verkaufspreise vermutlich unter den Buchwerten liegen werden. Die zu erwartenden Verluste sollen nicht die Anleger sondern überwiegend die DekaBank tragen.

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