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9. August 2005, 00:00
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Kaum Immobilienerbe bei Jung-Familien

Junge Schwellenhaushalte haben geringe Chancen, auf dem Wege einer Erbschaft an Wohneigentum zu gelangen. Dies ist nach Auskunft von LBS Research das Ergebnis zweier aktueller Analysen. So sind Immobilienerben nach einer Infratest-Wohneigentumsstudie im Schnitt fast 45 Jahre alt und können damit rund fünf Jahre später als übrige Erwerber damit rechnen, in eine Immobilie einzuziehen. Eine Sonder-auswertung der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2003 durch empirica im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) zeigt zudem, dass es sich bei den Erben vornehmlich um Besserverdiener handelt.

Nach Schätzungen von empirica werden derzeit Jahr für Jahr rund 145 Milliarden Euro vererbt. In der Hälfte aller Fälle ? knapp 400.000 Mal pro Jahr ? gehören auch Immobilien dazu. Die steigende Lebenserwartung werde dazu führen, dass künftig mehr als die Hälfte aller Erben bereits 50 Jahre oder älter ist. Gerade diese Altersgruppe trenne sich jedoch besonders häufig wieder von dem Objekt; nach Berechnungen von empirica wird es im Schnitt rund elf Jahre gehalten. Ursachen für diese relativ kurze Haltedauer sei im Fall von Erbengemeinschaften häufig die Auszahlung der Miterben zum Verkauf. Ältere Alleinerben verfügten zudem oft bereits über eigene vier Wände. LBS Research folgert daraus, dass das Warten auf ein Immobilien-Erbe vor allem für junge Familien keine Lösung bei der Realisierung des Eigentumswunsches ist und vor allem einkommensschwächere Gruppen weiterhin gefördert werden müssen.

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