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5. Juli 2006, 00:00
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JLL: Büromarkterholung zeichnet sich ab

Nach Angaben des internationalen Immobilienunternehmens Jones Lang LaSalle (JLL), Frankfurt/Main, profitiert der deutsche Büromarkt von der Konjunkturerholung. Zwar lag das Umsatzvolumen der fünf Immobilienzentren Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt/Main und München im ersten Halbjahr 2006 mit 980.000 Quadratmetern um 16 Prozent unter dem des ersten Halbjahres 2005, jedoch stehen laut JLL an allen Standorten größere Vertragabschlüsse in der Warteschleife und der Druck auf den Markt durch Neubauten lasse deutlich nach.

Mit über 328.000 vermieteten Quadratmetern (plus zwölf Prozent) steht München an der Spitze aller Standorte. Deneben konnte nur Düsseldorf eine Umsatzzunahme um zehn Prozent auf 125.000 Quadratmeter verbuchen. Gemessen am Volumen liegt Hamburg mit 191.000 Quadratmetern auf Platz Zwei, musste jedoch einen Rückgang um 16 Prozent hinnehmen. Auch Berlin (183.000 Quadratmeter) und Frankfurt (152.000 Quadratmeter) verzeichnen Rückgänge des Vermietungsvolumens um 31 und 43 Prozent.

Günstige Voraussetzung für eine weitere Markterholung ist laut JLL das deutlich nachlassende Neubauvolumen: Gegenüber dem ersten Halbjahr 2005 wurden an allen fünf Standorten mit 246.000 Quadratmetern insgesamt 55 Prozent weniger Flächen fertig gestellt. Den größten Anstieg der Spitzenmiete verzeichnet Hamburg mit einem Zuwachs um 7,7 Prozent auf 21 Euro pro Quadratmeter. In Frankfurt kletterte die Spitzenmiete um 3,1 Prozent auf 33 Euro, in München um 1,8 Prozent auf 28 Euro. Berlin und Düsseldorf liegen stabil bei jeweils 20,50 Euro. Für das zweite Halbjahr 2006 erwartet JLL aufgrund des guten Konjunkturklimas einen Anstieg der Umsätze am Büromarkt.

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