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23. März 2007, 00:00
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Freie Bahn für REITs

Der Bundestag hat gegen die Stimmen der Links-Fraktion und der Grünen die Einführung börsennotierter Immobiliengesellschaften, so genannte Real Estate Investment Trusts (REITs), in Deutschland beschlossen. Das Gesetz soll rückwirkend zum 1. Januar 2007 in Kraft treten. Die FDP-Fraktion enthielt sich bei der Abstimmung.

Damit schafft die Bundesrepublik als letztes G7-Land den Einstieg in den internationalen REITs-Markt. Nachdem REITs bereits in mehr als 20 Staaten als internationales Finanzmarktprodukt etabliert seien, werde mit dem Gesetz verhindert, ?dass Deutschland international den Anschluss verliert?, sagte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) der Nachrichtenagentur ddp.

Wegen umfangreicher Kritik in der SPD-Fraktion war eine von Steinbrück zunächst geplante Einbeziehung bereits bestehender Wohnimmobilien nicht in das Gesetz aufgenommen worden. Deutsche REITs sollen dem Gesetz zufolge jedoch neben neuen Gebäuden im Inland auch Wohnimmobilien im Ausland erwerben können, wenn dies im Einklang mit der dortigen Gesetzgebung steht.

Steinbrück ist mit dem gefundenen Kompromiss zufrieden: ?Das Gesamtpaket ist attraktiv.? Die Neuregelung werde auch positive Effekte auf den Arbeitsmarkt haben. Dies betreffe nicht nur die Finanzdienstleister, sondern auch die Bauwirtschaft und das Handwerk.

Am 30. März muss nun noch der Bundesrat dem Gesetzentwurf zustimmen.

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