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3. Dezember 2007, 00:00
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Immobilien-Investoren sind optimistisch

Trotz der internationalen Finanzkrise beurteilen deutsche Immobilien-Investoren ihre Lage positiver als noch vor einem Jahr ? in Großbritannien ist die Stimmung dagegen gekippt.

Das zeigt der Immobilien-Klimaindex der Union Investment Real Estate AG, Hamburg. Dieser legte in Deutschland gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,3 Punkte auf 71,3 Punkte zu. Damit überflügelte er erstmals seit Erhebung in 2005 die Vergleichsindizes in Frankreich (69,3 Punkte) und Großbritannien (65,4 Punkte).

Die eigene wirtschaftliche Lage beurteilen 63 Prozent der deutschen Investoren besser als in 2006. Ebenso viele rechnen auch für die kommenden zwölf Monate mit einer besseren Geschäftsentwicklung. Auch ausländische Investoren attestieren dem deutschen Markt eine anhaltend hohe Attraktivität: Rund drei Viertel der Befragten (71 Prozent) schreiben Deutschland für die nächsten zwölf Monate eine bedeutende Rolle als Standort für Immobilieninvestitionen zu. Rund 30 Prozent der Investoren gehen von einem steigenden Interesse ausländischer Immobilieninvestoren am deutschen Markt aus.

Dagegen äußerten sich britische Investoren deutlich verhaltener. Beeinflusst von der Eintrübung am Londoner Büroimmobilienmarkt, blicken lediglich noch 53 Prozent der Befragten positiv in die Zukunft (2006: 73 Prozent).. ?Die hohe Nervosität ist in London greifbar?, kommentiert Dr. Reinhard Kutscher, Vorstandschef der Union Investment Real Estate AG.

Für die Studie ?Immobilieninvestitionen in Europa? befragte das Meinungsforschungsinstitut forsa im Zeitraum Juli-September 2007 im Auftrag von Union Investment 161 Immobilieninvestoren und institutionelle Immobilienanleger in Deutschland (70), Frankreich (46) und Großbritannien (45). (hi)

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