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6. Januar 2009, 00:00
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Immobilienbranche am Krückstock

Der von King Sturge, Berlin, monatlich erhobene Index zur Immobilienkonjunktur kommt im Dezember auf nur noch 40,7 Zählerpunkte. Dies entspricht einem Rückgang von rund 16 Prozent im Vergleich zum Vormonat, als der Wert noch 48,2 Punkte betrug.

Bemerkenswert ist laut King Sturge die Rasanz des Abwärtssogs, denn im Juni 2008 war die Stimmung unter den 1.000 befragten Immobilienakteuren mit etwa 101 Zählerpunkten noch positiv. Der beispiellose Tiefstand basiere vor allem auf der starken Abwärtsbewegung des Investmentklimas, das von rund 36 Zählerpunkten um knapp 18 Prozent auf 29 Zähler fällt.

Analog zur Stimmung in der Branche erreicht auch die auf ökonomischen Daten beruhende Immobilienkonjunktur einen neuen Negativrekord und sinkt im Dezember von 136,7 auf 126,9 Zählerpunkte.

?Transaktionsvorgänge wurden auf ein Minimum zurückgefahren und die Immobilienkonjunktur erreicht das Niveau der Jahre 2002/2003?, erklärt Sascha Hettrich, Managing Partner von King Sturge Deutschland. ?Es stellt sich die Frage, wie viel Luft wir noch nach unten haben.?

Wohnimmobilien werteten die Marktteilnehmer nach wie vor als stabilstes Segment. Demgegenüber besaßen Büro- und Einzelhandelsimmobilien in 2008 eine hohe Volatilität und reagierten im Dezember mit hohen Verlusten in den Stimmungswerten auf die Verschärfung der wirtschaftlichen Gesamtlage. (mo)

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