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27. April 2009, 00:00
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Krise dämpft Transaktionsvolumen in Zentral- und Osteuropa

Der Umsatz auf den Gewerbeimmobilienmärkten in Zentral- und Osteuropa ist seit Jahresbeginn weiter geschrumpft. Laut dem internationalen Immobilienberater CB Richard Ellis (CBRE) sank das Investitionsvolumen im ersten Quartal 2009 auf 220 Millionen Euro ? und fiel damit auf das Niveau von Anfang des Jahrzehnts zurück.

Eingeschränkte Markttransparenz

Ein Großteil der Transaktionen in der Region fand in den ersten drei Monaten in Russland und in der Tschechischen Republik statt. CBRE zufolge wirken sich die geringeren Handelsvolumina und die herausfordernden Marktbedingungen negativ auf die Transparenz aus. Das erschwere es, die genauen Transaktionsvolumen zu bestimmen und die Marktaktivität abzubilden.

Die mangelnde Liquidität macht sich auch bei der Art der gehandelten Gewerbeimmobilien bemerkbar. Im ersten Quartal wurde keine Industriefläche gehandelt. Dafür gab es vier, zum Teil große Transaktionen im Einzelhandelsbereich, der als deutlich krisensicherer gilt.

Ausländische Investoren auf dem Rückzug

Auch die Investorenstruktur hat sich krisenbedingt verändert. Während in der Vergangenheit ausländische Anleger dominierten, die in der Regel 80 Prozent des Volumens ausmachten, treten nationale Marktteilnehmer nun wieder verstärkt in den Vordergrund, so die Studie.

Die wichtigsten internationalen Akteure in Zentral- und Osteuropa seien offene Immobilienfonds aus Deutschland, die das aktuelle Preisniveau nutzten. (hb)

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