Anzeige
Anzeige
17. Oktober 2011, 10:59
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Baugeld: Erfahrung rechnet sich

Jüngere Immobilienkäufer täten gut daran, vor dem Erwerb den Rat der Elterngeneration einzuholen. Denn Ältere – und unter ihnen eher Männer – kennen sich beim Thema Immobilienfinanzierung tendenziell besser aus. Das zeigt eine Umfrage des Baugeldvermittlers Hypothekendiscount.

Rechnerhaus-127x150 in Baugeld: Erfahrung rechnet sich Demnach wusste auf die Frage, wie hoch die Restschuld eines 150.000-Euro-Kredites nach zehn Jahren ist, wenn mit einem Prozent Tilgung gestartet wurde, lediglich 17 Prozent der 18- bis 24-Jährigen die richtige Antwort – aber mehr als jeder Dritte (35 Prozent) bei den über 45-Jährigen. Zudem haben über alle Altersgruppen hinweg Männer mit ihrer Antwort von 130.000 Euro richtiger gelegen als Damen.

Ein ähnliches Bild zeigte sich bei der Frage, wie hoch das Einkommen mindestens sein sollte, um ein Darlehen über 150.000 Euro sicher bedienen zu können. 18 Prozent der 18- bis 24-Jährigen sind der Meinung, ein Nettoeinkommen von 1.500 Euro sei ausreichend. Unter den Älteren teilen nur acht Prozent diese Meinung. “Zu einem Zinssatz von vier Prozent kann ein 150.000 Euro Kredit bei einer zweiprozentigen Tilgung mit monatlich 750 Euro bedient werden. Das monatliche Nettoeinkommen sollte auf jedem Fall bei mindestens 2.000 Euro liegen – besser darüber”, sagt Kai Oppel, Sprecher von Hypothekendiscount. Ein Einkommen von mindestens 2.500 Euro halten laut Befragung 30 Prozent der 18- bis 24-Jährigen für angemessen. Indes würden mehr als 62 Prozent der über 45-Jährigen auf Nummer sicher gehen – und ein Mindesteinkommen von 2.500 Euro voraussetzen.

Auf die Frage, wie hoch die monatliche Mehrbelastung durch einen Immobilienkredit im Vergleich zur monatlichen Miete sein dürfte, reagierten Ältere ebenfalls vorsichtiger. Während jeder Vierte (26 Prozent) der Jüngeren sagt !gar nicht höher”, akzeptiert bei Rentnern nur jeder Zweite (45 Prozent) eine Mehrbelastung durch einen Kredit. (te)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

DVAG mit Rekord-Umsatz

Die Unternehmensgruppe Deutsche Vermögensberatung (DVAG) meldet für das Jahr 2016 überdurchschnittlich erfolgreiche Geschäftszahlen in Bezug auf Umsatz und Jahresüberschuss.

mehr ...

Immobilien

Immobilien in Hamburg werden teurer

Immobilien- und Grundstückspreise in Hamburg sind im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Wie die Bausparkasse LBS am Dienstag mitteilte, müssen Käufer vor allem in Zentrumsnähe tiefer in die Tasche greifen als noch im Vorjahr.

mehr ...

Investmentfonds

Schlumberger geht zu StarCapital

Der Vermögensverwalter StarCapital AG bekommt zum 1. April 2017 prominenten Zuwachs im Vorstand, der künftig aus fünf Personen besteht. 

mehr ...

Berater

Insolvenzverwalter der Infinus-Mutter geht leer aus

Eine Ordensgemeinschaft ist nicht verpflichtet, ein von der Infinus-Mutter Future Business KGaA zurückgezahltes Nachrangdarlehen an den Insolvenzverwalter der Unternehmensgruppe auszuschütten. Dies entschied das Landgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds beendet weiteren Hotelfonds mit Erfolg

Die Lloyd Fonds Gruppe aus Hamburg hat eine weitere Fonds-Hotelimmobilie inklusive der Einzelhandelsflächen an die Hotelgruppe „Motel One“ verkauft. Für das von Motel One betriebene Hotel in Leipzig wurde ein Kaufpreisfaktor von 22,2 bezogen auf die Jahresnettomiete erzielt, teilt Lloyd Fonds mit.

mehr ...

Recht

BU versus AU: Abgrenzung der Leistungsversprechen

Die Arbeitsunfähigkeitskomponente im Rahmen einer Berufsunfähigkeitspolice kann bei unbedarften Versicherungsnehmern zu Verwirrung führen, auch wenn AU und BU zwei gänzlich unterschiedliche Leistungsversprechen beinhalten.

mehr ...