Anzeige
Anzeige
29. August 2012, 11:22
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilienmarkt Deutschland: Top 3-Standorte

Mit 19 Kennziffern und einer eigenen Prognose hat Cash. die wichtigsten Standorte auf dem Immobilienmarkt Deutschland bewertet. Siegerstadt des Cash.-Rankings ist erneut Frankfurt, gefolgt von Düsseldorf. Mit Potsdam findet sich erstmals ein ostdeutscher Standort unter den Top 3.

Immobilienmarkt Deutschland

1. Frankfurt

Die Mainmetropole konnte sich erneut auf Platz eins positionieren. Für Wohnungen in guten Lagen müssen Käufer dort im Durchschnitt 3.320 Euro pro Quadratmeter entrichten. Diese Preise werden nur noch von München mit 4.775 Euro und Hamburg mit 3.802 Euro überflügelt.

Zum Gesamtsieg im Ranking des Immobilienmarkts Deutschland verhalfen Frankfurt zudem hervorragende Wirtschaftsdaten. Hoher Zuzug und eine große Zahl von Pendlern, die nur unter der Woche in der Metropole wohnen, heizen die Wohnungsnachfrage zusätzlich an.

Positiv schlägt der rege Neubau zu Buche. Das neue Europaviertel zwischen dem Bahnhof und der Messe schafft Wohnraum für 10.000 Menschen. Unweit des Rathauses entstehen auf dem 7.000 Quadratmeter großen Dom-Römer-Areal Wohnungen, teilweise in historisch nachempfundenen Neubauten. Auch auf der ehemaligen Fläche der Goethe-Universität wächst ein neues Quartier.

Die Mietrendite für gute Wohnlagen liegt im Schnitt bei 4,5 Prozent, in mittleren Lagen werden 5,4 Prozent erreicht.

2. Düsseldorf

Auf Platz zwei des Cash.-Rankings rangiert Düsseldorf. Die Stadt verzeichnete auf Jahressicht die zweithöchste Zuzugsrate unter den 40 Standorten sowie starke Wirtschaftsdaten. Der prosperierende Arbeitsmarkt und der hohe Freizeitwert ziehen Neubürger an.

Die Einwohner von Düsseldorf weisen die zweithöchste Kaufkraft auf, was sich auch in der hohen Nachfrage nach hochwertigem Wohnraum niederschlägt. Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in guten Lagen liegt derzeit bei 3.155 Euro pro Quadratmeter, in der Spitze sind dort nach den Daten von Immobilienscout24 bis zu 4.900 Euro pro Quadratmeter zu entrichten.

Mit dem Quartier Central entsteht auf dem ehemaligen Gelände des stillgelegten Güterbahnhofs ein neues Stadtquartier in zentraler Lage. Weitere Wohnimmobilienprojekte wie der Belsenpark und die Heinrich-Heine-Gärten in Oberkassel sollen der hohen Nachfrage begegnen. Düsseldorf weist in den begehrten Wohnlagen eine durchschnittliche Mietrendite von 4,3 Prozent auf.

3. Potsdam

Mit Potsdam findet sich erstmals eine ostdeutsche Stadt unter den Top Drei des Cash.-Immobilienrankings. Die brandenburgische Landeshauptstadt ist Wahlheimat zahlreicher Prominenter und bietet neben teuren Villen auch einen hochwertigen Wohnungsmarkt, vor allem im Norden der Stadt.

Potsdam verzeichnet einen hohen Bevölkerungszuwachs und liegt beim Wirtschaftswachstum an zweiter Stelle der 40 untersuchten Standorte. In guten Wohnlagen wie Babelsberg liegt der durchschnittliche Kaufpreis bei 2.241 Euro pro Quadratmeter. Diese sind wesentlich durch Denkmalschutzobjekte geprägt. Günstige Mietwohnungen sind dagegen in Potsdam Mangelware.

Die Stadt möchte den Wohnungsbau weiter ankurbeln. Entlang des östlichen Havelufers entsteht etwa auf einem ehemaligen Gewerbeareal das neue Quartier „Speicherstadt“ mit Miet- und Eigentumswohnungen. Potsdam weist in guten Wohnlagen eine durchschnittliche Mietrendite von 4,8 Prozent auf, in mittleren Lagen werden 5,3 Prozent erzielt.

Foto: Shutterstock

Anzeige

1 Kommentar

  1. Das direkte Umland bietet allerdings die besseren Renditen. In Frankfurt kriegt man keine 5-7% mehr.

    Kommentar von Jan Lanc — 3. September 2012 @ 11:04

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

IDD-Umsetzung: Reaktion auf schlechte Beratung?

Schlechte Beratung im Versicherungsvertrieb habe in den vergangenen Jahren “große Schäden” verursacht, sagt Staatssekretär Matthias Machnig und begründet damit die Vorschriften des Gesetzentwurfs zur IDD-Umsetzung. Diese Aussage geht genauso an der Realität vorbei, wie der Entwurf selbst. Die angekündigte Minimalumsetzung der IDD-Vorschriften wäre sinnvoller. 

mehr ...

Immobilien

Patrizia kauft sechs Hotels für Immobilienfonds

Die Patrizia Immobilien AG hat sechs im Bau befindliche Hotelimmobilien in zentralen deutschen Großstadtlagen erworben. Die Hotels mit insgesamt rund 600 Zimmern entstehen aktuell in Berlin, Dortmund, Heidelberg, Krefeld, Stuttgart und Wuppertal und sind langfristig für 20 Jahre an erfahrende Hotelbetreiber vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Zahl der Unternehmenspleiten fällt deutlich

Die Pleitewelle des vergangenen Jahrzehnts ist abgeebbt. Dank der stabilen Binnenkonjunktur und günstiger Finanzierungen müssen deutlich weniger Unternehmen in die Insolvenz. Bei den Verbrauchern gibt es dagegen einen hartnäckigen Pleitensockel.

mehr ...

Berater

IDD: AfW kritisiert Regierungsentwurf

Der Gesetzesentwurf zur Umsetzung der europäischen Vertriebsrichtlinie (IDD) in deutsches Recht hat gestern das Bundeskabinett passiert. Nach Ansicht des AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. hat es die Regierung versäumt, wichtige Änderungen vorzunehmen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Doric zieht positive Bilanz für 2016

Quadoro Doric hat mit der kernsanierten Büroimmobilie Trappenburch in Utrecht eine weitere Immobilie für den offenen Spezial-AIF Vescore Sustainable Real Estate Europe übernommen und damit das Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen.

mehr ...

Recht

Verfassungsklage wegen Überleitung von DDR-Renten erfolglos

Eine Verfassungsbeschwerde gegen angebliche Ungerechtigkeiten bei der Übertragung von DDR-Renten im Zuge der Wiedervereinigung ist gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht nahm die Klage eines Betroffenen schon aus formalen Gründen nicht zur Entscheidung an, wie am Mittwoch in Karlsruhe mitgeteilt wurde (Az. 1 BvR 713/13).

mehr ...