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15. Februar 2013, 09:42
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Neubauten in schrumpfenden Städten als Investment-Alternative

Im Segment hochwertiger Neubau-Mietwohnungen können selbst Städte mit schrumpfender Bevölkerung attraktive Perspektiven für Immobilieninvestoren bieten. Das zeigt eine Untersuchung im Rahmen des aktuellen Wohninvestmentkompasses der Patrizia Immobilien AG.

Cieleback1 in Neubauten in schrumpfenden Städten als Investment-Alternative

Marcus Cieleback, Patrizia

Der Studie zufolge sind signifikante Mietsteigerungen im Bereich neuer qualitativ höherwertiger Neubau-Mietwohnungen zu erwarten. Grund dafür ist ein in diesem Segment identifizierter Mangel. Diese Entwicklung findee beim Investitionsverhalten vieler institutioneller Investoren gegenwärtig allerdings nur wenig Berücksichtigung, so die Patrizia-Analyse.

“Die Mietsteigerungen werden sicherlich etwas geringer ausfallen als in den Top-Märkten”, erläutert Dr. Marcus Cieleback, Leiter Research des Immobilienunternehmens. Dies zeige auch die Entwicklung der vergangenen Jahre. “In der Regel werden diese Unterschiede jedoch durch geringere Kaufpreise kompensiert, so dass auch in diesen Städten gute Mietrenditen erzielt werden können.” Cielebacks Rat: Investoren sollten ihren Investmentfokus auch auf Standorte ausdehnen, die im Bereich der Fundamentaldaten möglicherweise eine rückläufige Bevölkerungsentwicklung zeigen, beziehungsweise über ein im Vergleich niedrigeres Bruttoinlandsprodukt verfügen.

Gängige Expertenmeinung ist, dass eine positive demographische Entwicklung den Bedarf nach zusätzlichem Wohnraum nach sich zieht. Ein wachsendes Bruttoinlandsprodukt führt demnach zu steigender Nachfrage nach teurerem und qualitativ höherwertigem Wohnraum. “Für die Auswahl von Standorten zum Aufbau eines Portfolios von vermieteten Mehrfamilienhäusern neueren Baujahrs bedeutet diese genaue Analyse der Fundamentaldaten auf den ersten Blick, dass Städten mit steigender Einwohnerzahl und stetig wachsender Wirtschaftsleistung große Bedeutung zukommen sollte, da sie das höchste Mietwachstum aufweisen”, so Cieleback. Dies gelte nicht zuletzt deswegen, da es in diesen Städten nicht mehr ausreichend Bauflächen gäbe, um ein entsprechendes Angebot zu schaffen. “Auf der anderen Seite bedeutet es aber auch, dass sich eine Investition in diesen Städten wegen der Angebotssituation schwierig gestalten wird”, erläutert der Reserachleiter. Hinzu kämen die geringen Renditen, die aufgrund der hohen Investorennachfrage bei überschaubarem Angebot zu erzielen sind. Sein Alternativvorschlag: “Ein Ausweichen auf Standorte, die bisher nicht im Investorenfokus stehen, ist daher zu empfehlen.” (te)

Foto: Patrizia

 

 

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