Anzeige
Anzeige
17. Mai 2013, 09:54
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Mehr Potenzial für Mietanpassungen an deutschen Büromärkten

Das Potenzial für Mietanpassungen an deutschen Büromärkten ist 2013 gestiegen. Nachdem 2012 nur ein schwach positives Potenzial von 0,3 Prozent ermittelt wurde, liegt der aktuelle Wert des jährlich von IPD veröffentlichten und von der Alstria Office REIT-AG gesponserten Deutschen-Büro-Mietpozential-Index (DMX) im Mai 2013 bei 2,5 Prozent. 

Daniel-Piazolo-IPD in Mehr Potenzial für Mietanpassungen an deutschen Büromärkten

Daniel Piazolo, IPD

Damit weist das Verhältnis zwischen der derzeitigen durchschnittlichen Vertragsmiete und dem marktüblichen Rohertrag zurzeit eine potenzielle Mietsteigerung auf. Laut der Investment Property Datenbank (IPD) wird dies angetrieben durch ein Wachstum der nachhaltigen Marktmieten um 3,7 Prozent, im Vergleich zu einem moderaten Wachstum bei den Bestandsmieten von 1,5 Prozent. Während die derzeitige durchschnittliche Vertragsmiete (Bestandsmiete) für bestehende Mietverträge bei einem Wert von 13,05 Euro/Quadratmeter/Monat liegt, bewegen sich die marktüblichen Roherträge für diese Verträge bei 13,37 Euro/Quadratmeter/Monat.”Obgleich im letzten Jahr breitgefächerte Mietanpassungspotenziale in den jeweiligen deutschen Standorten festzustellen waren, fallen diese im aktuellen Jahr deutlich homogener aus. Nur zwei von acht Standorten weisen aktuell einen Anpassungsdruck auf”, erläutert IPD-Geschäftsführer Daniel Piazolo.

Hamburg mit größten Mietanpassungspotenzial

Das höchste positive Mietanpassungspotenzial weist demnach Hamburg mit einem Wert von 8,4 Prozent auf, gefolgt von Frankfurt am Main mit 5,6 Prozent, Berlin mit 3,8 Prozent, Köln mit 3,6 Prozent München mit 1,2 Prozent. Der stärkste Anpassungsdruck wird im Mai 2013 in Düsseldorf mit minus 7,5  Prozent gemessen, gefolgt von Stuttgart mit minus 4,1Prozent. Die sogenannten B-Städte weisen mit einem Mietanpassungspotenzial von 2,5 Prozent eine potenzielle Mietsteigerung der Bestandsmieten im Vergleich zu den marktüblichen Roherträgen aus.

Das hohe Potenzial für Hamburg ist laut IPD vornehmlich dem starken Wachstum von 5,3 Prozent der marktüblichen Roherträge geschuldet, obgleich die Bestandsmieten in Hamburg im gleichen Zeitraum nur um 3,3 Prozent anzogen. Demzufolge erhöhte sich die Differenz zwischen Bestandsmieten und marktüblichen Roherträgen und führte zu einem größeren Mietsteigerungspotenzial.

Piazolo: “Die gegenwärtigen Bestandsmieten der von uns erfassten Büromieten folgten bisher nicht der starken Wachstumsentwicklung der marktüblichen Roherträge. Nur Frankfurt am Main weist eine recht hohe Zuwachsrate von 6,4 Prozent bei den Bestandsmieten auf. An manchen Standorten, wie Berlin und Köln, sind sogar leicht fallende Bestandsmieten bei stabilen beziehungsweise steigenden marktüblichen Roherträgen zu beobachten”.

Hintergrund: Der Index und die regionalen Sub-Indizes zeigen das theoretische Mietanpassungspotenzial der Bestandsmieten von Büromietverträgen gegenüber den in den Bewertungsgutachten angesetzten marktüblichen Roherträgen für Büroflächen in Deutschland. Die Ergebnisse des DMX basieren auf einer Datenbank von Primärinformationen, die aus 18.865 Mietverträgen mit einem monatlichen Mietwert von circa 259 Millionen Euro berechnet wird. (te)

Foto: IPD

 

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform - IDD

Ab dem 15. Dezember im Handel!

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Versicherungen

Insurtechs unterzeichnen “Berliner Digital-Erklärung”

Auf Initiative des Maklerpools Blau direkt und des Insurtech-Unternehmens Knip haben am 13. Januar 2017 insgesamt 22 Insurtechs sowie zwei Maklerpools die “Berliner Digital-Erklärung” abgegeben. Ziel der Erklärung ist es, den digitalen Wandel der Branche voranzutreiben.

mehr ...

Immobilien

JLL: Hohe Zuwächse bei den Wohnungsmieten

Die Angebotsmieten für Wohnungen haben nach Angaben von Jones Lang LaSalle (JLL) in 2016 den höchsten Zuwachs der vergangenen Jahre verbucht. Der größte Anstieg wurde in Berlin registriert.

mehr ...

Investmentfonds

VanEck: 2017 markiert Start eines Gold-Bullenmarktes

Das Investmenthaus VanEck rechnet damit, dass in diesem Jahr eine langfristigen Gold-Hausse einsetzt.

mehr ...

Berater

BCA: Wüstenbecker verkauft Aktien

Wie der Oberurseler Maklerpool BCA mitteilt, veräußern Unternehmensgründer Jens Wüstenbecker und die Wüstenbecker GmbH & Co. KG ihre Aktien an der BCA AG. Vorübergehend übernimmt demnach die BBG aus Bayreuth das gesamte Aktienpaket. Mittelfristig soll es an weitere Unternehmen aus der Versicherungs- und Investmentbranche veräußert werden.

mehr ...

Sachwertanlagen

Klumpe Rechtsanwälte: Neue Struktur, mehr Service

Die 1982 von Rechtsanwalt Werner Klumpe gegründete Anwaltskanzlei KSP mit Sitz in Köln firmiert seit dem 1. Januar 2017 unter dem Namen “Klumpe Rechtsanwälte” und hat sich neu positioniert.

mehr ...

Recht

Rentenberater muss Gewerbesteuer zahlen

Die Einkünfte eines selbstständigen Rentenberaters unterliegen der Gewerbesteuer. Sein Berufsbild entspricht nicht den Vergleichsberufen Steuerberater oder Rechtsanwalt. Dies entschied das Finanzgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...