Anzeige
Anzeige
18. Februar 2015, 09:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

34i GewO: AfW fordert längere Übergangsfristen

Der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. hat eine Stellungnahme zum Referentenentwurf zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie der EU abgegeben, den das Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) im Dezember vorgelegt hatte.

34i-GewO in 34i GewO: AfW fordert längere Übergangsfristen

Die Erlaubnis gemäß Paragraf 34i GewO zur Vermittlung von Immobilienkrediten muss bis zum 21. März 2017 vorliegen.

Der Entwurf des BMJV sieht vor, das die Vermittlung von Immobilienkrediten künftig über einen neu geschaffenen Paragraf 34i Gewerbeordnung (GewO) reguliert werden soll. Der Gesetzgeber erfüllt damit die Vorgaben der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie (“Mortgage Credit Direktive”), die bis zum 21. März 2016 in deutsches Recht umgesetzt werden muss.

In seiner Stellungnahme begrüßt der AfW ausdrücklich den regulatorischen Ansatz, bringt aber auch zahlreiche Kritikpunkte vor. Laut AfW ist die Schätzung des Zeitaufwands für Vermittler, den das BMJV für die Beantragung und Registrierung der Erlaubnis gemäß Paragraf 34i GewO angesetzt hat, zu gering ausgefallen.

AfW gegen “zersplitterte Erlaubniserteilung”

Der AfW spricht sich zudem für eine  Ansiedlung der Erlaubniserteilung zur Vermittlung von Wohnimmobilienkrediten bei den Industrie- und Handelskammern (IHK) aus. Die Einbindung der Gewerbeämter habe sich bei den 34f-Vermittlern als nachteilig erwiesen.

Die Alte-Hasen-Regelung, die der Gesetzgeber nun auch bei den Kreditvermittlern vorsieht, befürwortet der Vermittlerverband und schlägt vor, in der noch folgenden Rechtsverordnung einen Katalog von Abschlüsse und Qualifikationen aufzunehmen, die einer Sachkundeprüfung gleichgestellt sind. Der AfW begrüßt zudem die Tatsache, dass der Honorar-Immobilienkreditberater im Rahmen des Paragrafen 34i GewO-E und nicht in einem separaten Erlaubnistatbestand geregelt werden soll.

 

Seite zwei: AfW begrüßt Alte-Hasen-Regelung

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset-Fonds - Digitalisierung - Kfz-Policen - Spezialitätenfonds - Robo Advice - Wohnimmobilien

Ab dem 15. September im Handel

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Versicherungen

GDV: Eiopa sollte IDD-Entwurf überarbeiten

Der Umsetzungsvorschlag der europäischen Aufsichtsbehörde Eiopa zur europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) würde nach Ansicht des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf ein faktisches Provisionsverbot hinauslaufen. Der Verband fordert daher eine Überarbeitung.

mehr ...

Immobilien

Wunschbüro der Zukunft überraschend konservativ

Wie stellen sich die Generationen X und Y das Büro der Zukunft vor? Unter dem Titel „Office of the future?“ untersuchten Savills und die Unternehmensberatung Consulting cum laude die Vorstellungen vom Büro der Zukunft.

mehr ...

Investmentfonds

Europäischer Aktienmarkt unterschätzt heimische Konjunktur

Bei vielen Investoren hat die europäische Konjunktur derzeit einen schlechten Ruf. Allerdings ist die Ausgangssitution für einige Experten positiver als angemommen.

mehr ...

Berater

Presse: Commerzbank steht vor massiven Stellenstreichungen

Die Commerzbank steht Presseberichten zufolge vor einem drastischen Stellenabbau. Der seit Mai amtierende Vorstandschef Martin Zielke wolle mindestens 5000 der derzeit konzernweit rund 50.000 Jobs streichen, schrieb das “Wall Street Journal” auf seiner Internetseite unter Berufung auf mit den Planungen vertraute Personen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Inhaberwechsel bei Autark Capital Care

Lars Schmidt (44) hat am 1. September die Autark Capital Care GmbH zu 100 Prozent übernommen und ist neuer Geschäftsführer. Er löst damit Wolfgang Laufer ab, der das Unternehmen im November 2015 gegründet hatte.

mehr ...

Recht

Massenkündigungen von Bausparverträgen: Nicht nur juristisches Problem

Die niedrigen Zinsen veranlassen viele Bausparkassen zur Kündigung von Bausparverträgen. Die Kündigungswelle wirft nicht nur juristische Fragen auf, sondern hat auch wirtschaftliche Konsequenzen.

mehr ...