Anzeige
Anzeige
2. Dezember 2015, 09:12
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Sechs Monate Bestellerprinzip – eine Zwischenbilanz

Seit dem 1. Juni 2015 gilt in Deutschland das Bestellerprinzip. Ab diesem Zeitpunkt zahlt bei Vermietungen immer derjenige die Courtage des Maklers, der diesen auch bestellt. Der Ansatz an sich ist lobenswert, vorangestellt sei jedoch, dass das Bestellerprinzip in seiner jetzigen Form eigentlich keines ist.

Die Ritter-Kolumne

Bestellerprinzip

Daniel Ritter, von Poll Immobilien:”Die Immobilienvermittlung ist eine komplexe Angelegenheit, bei der der Makler dem Eigentümer vom persönlichen Erstgespräch über die Erstellung eines Vermarktungskonzeptes bis hin zur Vorbereitung des Notartermins mit Rat und Tat zur Seite steht.”

Denn: Der Koalitionsvertrag geht davon aus, dass sowohl der Vermieter als auch der Mieter als Auftraggeber auftreten kann. In der Praxis ist der Besteller allerdings immer der Eigentümer, nicht der Mieter.

Nach einem halben Jahr ist es nun Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Wie haben die Eigentümer reagiert? Was hat sich für den Immobilienvermittler verändert?

Die wichtigste Feststellung: Es hat sich nicht allzu viel verändert, zumindest nicht aus Sicht des professionell aufgestellten Maklers und zumal, wenn er hauptsächlich im Kaufmarkt agiert.

Komplexe Immobilienvermittlung

Beim Verkauf und Kauf wird die Courtage in vielen Bundesländern sowieso bisher schon von beiden Parteien getragen, meist zahlt jede drei Prozent. Der versierte Immobilienvermittler nimmt die Umstellungen durch das Gesetz eher zum Anlass, seine bisher schon erbrachten professionellen Dienstleistungen endlich klar und deutlich als solche zu deklarieren. Es sind qualifizierte und umfassende Dienstleistungen, für die es sich lohnt zu zahlen.

Seite zwei: Leistungspakete geschnürt

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset-Fonds - Digitalisierung - Kfz-Policen - Spezialitätenfonds - Robo Advice - Wohnimmobilien

Ab dem 15. September im Handel

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Versicherungen

GDV: Eiopa sollte IDD-Entwurf überarbeiten

Der Umsetzungsvorschlag der europäischen Aufsichtsbehörde Eiopa zur europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) würde nach Ansicht des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf ein faktisches Provisionsverbot hinauslaufen. Der Verband fordert daher eine Überarbeitung.

mehr ...

Immobilien

Wunschbüro der Zukunft überraschend konservativ

Wie stellen sich die Generationen X und Y das Büro der Zukunft vor? Unter dem Titel „Office of the future?“ untersuchten Savills und die Unternehmensberatung Consulting cum laude die Vorstellungen vom Büro der Zukunft.

mehr ...

Investmentfonds

Europäischer Aktienmarkt unterschätzt heimische Konjunktur

Bei vielen Investoren hat die europäische Konjunktur derzeit einen schlechten Ruf. Allerdings ist die Ausgangssitution für einige Experten positiver als angemommen.

mehr ...

Berater

Presse: Commerzbank steht vor massiven Stellenstreichungen

Die Commerzbank steht Presseberichten zufolge vor einem drastischen Stellenabbau. Der seit Mai amtierende Vorstandschef Martin Zielke wolle mindestens 5000 der derzeit konzernweit rund 50.000 Jobs streichen, schrieb das “Wall Street Journal” auf seiner Internetseite unter Berufung auf mit den Planungen vertraute Personen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Inhaberwechsel bei Autark Capital Care

Lars Schmidt (44) hat am 1. September die Autark Capital Care GmbH zu 100 Prozent übernommen und ist neuer Geschäftsführer. Er löst damit Wolfgang Laufer ab, der das Unternehmen im November 2015 gegründet hatte.

mehr ...

Recht

Massenkündigungen von Bausparverträgen: Nicht nur juristisches Problem

Die niedrigen Zinsen veranlassen viele Bausparkassen zur Kündigung von Bausparverträgen. Die Kündigungswelle wirft nicht nur juristische Fragen auf, sondern hat auch wirtschaftliche Konsequenzen.

mehr ...