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16. März 2015, 09:00
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Immobilie verkaufen – und dann?

Angesichts der rasanten Preisentwicklung an den Immobilienmärkten haben viele Immobilieneigentümer schon einmal darüber nachgedacht, ob jetzt nicht der richtige Zeitpunkt sei, um zu verkaufen. Was viele Eigentümer jedoch daran hindert, ist die Frage: “Was soll ich dann mit meinem Geld tun?”

Gastbeitrag von Jakob Mähren, Mähren Gruppe

Jakon-Maehren Maehren-Gruppe1 in Immobilie verkaufen - und dann?

“Am Berliner Wohnimmobilienmarkt finden Investoren attraktive Immobilien zu Preisen, bei denen sich die Anleger in Städten wie München, Hamburg, Paris oder London nur die Augen reiben.”

Die Wiederanlage ist das entscheidende Problem, zumal nicht nur der Immobilienmarkt durch rasante Preissteigerungen gekennzeichnet ist. Merkwürdigerweise wird zwar immer wieder über eine Immobilienblase diskutiert, wer aber redet von der Anleihenblase?

Wahrscheinlich wird diese deshalb in ihrer Gefährlichkeit unterschätzt, weil wir alle Zeugen von platzenden Aktien- und Hausmarktpreisen geworden sind, aber das Platzen der großen Anleihenblase erst noch bevorsteht.

Niedrige Zinsen bei Bundesanleihen

Der Zinsertrag von 30-jährigen deutschen Bundesanleihen liegt heute bei nur einem Prozent. Für 10-jährige bei 0,3 Prozent. Und wer dem Bund für weniger als fünf Jahre Geld leihen möchte, legt noch Geld drauf. Nach Berechnungen der britischen Bank RBS werfen europäische Staatsanleihen mit einem Volumen von 2,5 Billionen Euro Minuszinsen ab. Das entspricht mehr als einem Drittel aller vorhandenen Staatsanleihen.

Die Renditen der Anleihen für bonitätsstarke Unternehmen sind in den letzten Jahren im Gleichklang mit denen von Staaten sehr stark gesunken. Im Schnitt lagen die auf Euro lautenden Anleihen solider Konzerne im Februar 2015 nur noch bei knapp unter einem Prozent.

Bei einigen kurz laufenden Unternehmensanleihen, so etwa des Schweizer Lebensmittelkonzerns Nestlé oder des britischen Ölkonzerns Shell, lagen die Renditen sogar, ähnlich wie bei kurz laufenden Staatsanleihen, knapp unter null Prozent.

Seite zwei: Investoren meiden Verkäufe

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