Anzeige
Anzeige
17. Februar 2017, 09:14
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Gute versus mittlere Lage: Das Dilemma der Anleger

Wesentlich für den Erfolg einer Anlageimmobilie ist die Auswahl von Standort und Lage des Objekts. Die Frage, ob in Zeiten der Angebotsknappheit und steigender Immobilienpreise ein Objekt in guter oder mittlerer Lage gewählt werden sollte, stellt Anleger vor ein Dilemma.

Lage, Lage, Lage

Wohnungen in den guten Lagen der Metropolen und Ballungsräume sind immer begehrt bei Mietern und haben zudem in den vergangenen Jahren die höchsten Wertzuwächse verbucht.

“Als Projektentwickler ist es, wenn es um Kapitalanlageobjekte geht, extrem wichtig, den Blick auf vermietbare Standorte zu richten. Was die Prinz von Preussen Grundbesitz AG angeht, so suchen wir nur Standorte im Zentrum oder am Stadtrand der deutschen Metropolen, da wir nur hier die Anforderungen unserer Klientel erfüllt sehen”, sagt Theodor J. Tantzen, Mitglied des Prinz-von-Preussen-Vorstands.

“Wir wählen für unsere Projekte Standorte mit einem überdurchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen, Bevölkerungszuwachs, zukunftsweisenden Jobs und hohem Freizeitwert”, erläutert Josef Schnocklake, Vertriebsleiter bei Terraplan.

Ausweichen auf B- und C-Lagen

Bei einem Großteil der Angebote handelt es sich um Immobilien in den zentralen Lagen der Metropolen. Da jedoch dort das Angebot immer knapper wird, weichen die Anbieter zum Teil bereits auf mittlere oder einfache Wohnlagen aus.

Gerald Mager, Geschäftsführer bei Eura Grundbesitz und Bauträger, sieht dies kritisch: “Kurzfristig und aktuell ist fast jede Lage – auch die mittleren oder einfachen Wohnlagen – gut vermietbar. Entscheidend für ein gutes, langfristig erfolgreiches Investment wird aber die dauerhafte, langfristige gute Vermietbarkeit sein. Daher sollten bei Auswahl der Lage wenig Kompromisse gemacht werden”, betont er.

Dilemma für Anleger

Die Frage, ob ein Objekt in guter oder mittlerer Lage gewählt werden sollte, stellt Anleger vor ein Dilemma. Einerseits sind Wohnungen in den guten Lagen der Metropolen und Ballungsräume immer begehrt bei Mietern und haben zudem in den vergangenen Jahren die höchsten Wertzuwächse verbucht.

Andererseits haben die Preise dort durch den Andrang der Käufer ein derart hohes Niveau erreicht, dass die erzielbaren Mietrenditen stark gesunken sind. Auch Objekte in mittleren Wohnlagen haben deutliche Preisanstiege erfahren, sind jedoch immer noch günstiger zu erwerben und bieten etwas höhere Renditen.

Im Prinzip sind in einfachen Wohnlagen die höchsten Renditen zu erzielen, doch dort ist auch das Vermietungsrisiko am höchsten. Daher sollten dort nur professionelle Investoren tätig werden.

Seite zwei: Mietrenditen vergleichen

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Websites der Versicherer beliebter als Vergleichsportale

Versicherungskunden ziehen weiterhin die Internetseiten der Versicherungsgesellschaft (zehn Prozent) gegenüber Vergleichsportalen (sieben Prozent) beim Abschluss vor. Dies ist das Ergebnis der Studie “Kundenmonitor e-Assekuranz 2016” des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...