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16. Juni 2006, 00:00
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BAI: Anpassung an globale Standards

Der Bundesverbandes Alternative Investments e.V. (BAI), Bonn, fordert,wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für Hedgefonds inDeutschland zu schaffen und will den Gesetzgeber bei deranstehenden Novellierung des Investmentgesetzes unterstützen. Das teilte der BAI auf seiner diesjährigen Mitgliederversammlung mit. Dazu hatder Verband eine Reihe von Vorschlägen eingereicht, die imengen Dialog mit den Entscheidungsträgern aus dem Bundesministeriumfür Finanzen (BMF) und der Politik erörtert werden.

Über die Novellierung des Investmentgesetzes hat Deutschlanddie Chance, Anschluss an die besonders im angelsächsischenFinanzmarkt weit fortgeschrittene Entwicklung der AlternativeInvestments (AI)-Industrie zu finden. Sollte eine Anpassung derdeutschen Regulierung an internationale Standards nicht erfolgen,würde dies gravierende Auswirkungen auf die noch jungedeutsche AI-Branche und damit auf den Finanzplatz Deutschlandhaben, so der BAI. Vor dem Hintergrund weiter unsicherer Kapitalmärkteund niedriger Zinsen sind private wie institutionelle In-vestoren auf eine verstärkte Diversifikation ihrer Vermögen angewiesen,wie sie nur Alternative Investments bieten können.

Deutschen Investoren den Zugang nicht zu erleichtern bedeutet nach Meinung des BAI-Vorstands, sie gegenüber ausländischen Investoren schlechter zu stellenund sie von neuen Ertragsquellen abzuhalten, bzw. ihnen risikominimierendeProdukte vorzuenthalten.

Auf der Mitgliederversammlung wurde der bisherige Verbandsvorstandmit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Achim Pütz wirdsomit für die nächsten zwei Jahre das Amt des 1. Vorsitzendenwahrnehmen. Als stellvertretende Vorsitzende wurden erneutDietmar Bahr, Michael Busack sowie Dr. Dirk Söhnholz bestätigt.Schatzmeister des Verbandes bleibt Bastian Schmedding.

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