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1. September 2006, 00:00
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JPMorgan AM: Auf Value-Werte setzen

Die europäischen Börsen wurden jüngst erneut von denSorgen der Anleger über den Zustand der US-Wirtschaft, steigende Ölpreise sowie enttäuschendeKonjunkturdaten aus der Eurozone in Mitleidenschaft gezogen. Bedenken hinsichtlicheiner Abkühlung der US-Wirtschaft sorgten in Verbindung mit ungünstigen Wirtschaftsdatenaus der Eurozone für einen Abwärtstrend an den Aktienmärkten. ?Nachdem die vergangenenWochen von Positivmeldungen geprägt waren, lösten der deutliche Rückgang desdeutschen ZEW-Indikators auf ein Fünfjahres-Tief und die Abschwächung des Ifo-Geschäftsklima-Index Befürchtungen aus, die deutsche Volkswirtschaft könnte möglicherweisedoch nicht so stark wachsen wie erwartet. Und die Tatsache, dass die Industrieaufträgeim Euroraum im Juli deutlich stärker als angenommen zurückgingen, verstärkte einerseitsdie Konjunktursorgen, ließ andererseits aber Hoffnungen auf eine Pause im Zinserhöhungszyklusder Europäischen Zentralbank aufkommen. Was die Meldungen aus dem Unternehmenssektorangeht, so wurden gegen Ende der Berichtssaison zum Teil uneinheitliche Ergebnissevorgelegt?, beurteilt Karsten Stroh, Leiter des Aktienteams bei JPMorgan AssetManagement in Frankfurt, die aktuelle Situation.

?Das Gewinnwachstum in Europa wurde durch die Umstrukturierungsmaßnahmen der Unternehmen angekurbelt. Für die Region bleibt dies in Zeiten eines nachteiligen Umfelds für zyklische Werte der zentrale Anlagegrund. Auf Sektorebene entwickelten sich die Grundstoff-, Konsumgüter- und Finanzwerte am besten, während die Technologie- und Industrieaktien das Nachsehen hatten. Ein klassisches Marktszenario, in dem?Value-? also Substanzaktien besonders punkten?, folgert Stroh.

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