Anzeige
14. März 2006, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Lupus alpha startet in Österreich

Der Frankfurter Asset Manager Lupus alpha hat seine erste Auslandsniederlassung in Wien eröffnet. Eine Vertriebszulassung für Österreich haben bislang bereits fünf Publikumsfonds der auf europäische Small und Mid Caps sowie optionsbasierte Absolut Return-Ansätze spezialisierten Gesellschaft. In diesem Jahr werden zwei weitere Absolut-Return-Produkte für europäische und internationale Aktien hinzukommen. Aktuell verwaltet der deutsche Asset Manager, der sich hauptsächlich auf institutionelle Kunden konzentriert, rund fünf Milliarden Euro.

Nach Angaben von Lupus alpha wurde die Dependance in Wien unter der Leitung von Gerfried Krifka eröffnet, um den Kundenkreis auf institutionelle Anbieter mit Sitz im europäischen Auslandauszuweiten. Bislang kommen fünf Prozent der institutionellen Anleger von Lupus alpha aus dem Ausland.

?Österreich ist für uns ein attraktiver, innovativer Markt, der in hohem Maßeaufgeschlossen gegenüber ausländischen Asset Managern ist. Um unsere Präsenz inÖsterreich bei institutionellen Kunden auszubauen, brauchen wir ein festesStandbein vor Ort?, begründet Christoph Braun, Partner Relationship Management, den Schritt ins Ausland. Die Vertriebsaktivitäten in Österreich stehen unter Leitung des Senior Relationship Managers Krifka, der über eine mehr als zehnjährige Erfahrung im Vermögens- undDachfondsmanagement bei der Erste Bank AG und der Volksbanken KAG in Wien verfügt.

Aktuell verwaltet der Frankfurter Asset Manager, der sich vor allem auf institutionelle Kunden konzentriert, in sieben Publikumsfonds und 54 Spezialfonds bzw. Advisory Mandaten ein Vermögen von rund fünf Milliarden Euro. Die Gelder verteilen sich dabei etwa hälftig auf Small und Mid Caps sowie optionsbasierte Absolute Return-Strategien.In Österreich stehen für Lupus alpha zunächst Versicherungen, Pensionskassen,Banken, Dachfonds und Vermögensverwalter im Fokus.

Mittelfristig stehen als weitere Zielmärkte in Europa die Schweiz,Holland, Dänemark und Skandinavien auf der Agenda. ?In diesen Ländern werdenwir an Kunden direkt oder indirekt über Consultants herantreten. Schon heute habenwir ein Netzwerk zu Consultants in ganz Europa aufgebaut?, erläutert Braun.

In den kommenden fünf Jahren will der Frankfurter Asset Manager beim verwaltetenVermögen die Zehn-Milliarden-Euro-Grenze überschreiten. Bis 2010 soll dieMarktdurchdringung im deutschsprachigen Raum deutlich erhöht und der Anteilausländischer Investoren auf drei Milliarden Euro Assets under Management ausgebaut werden. In den nächsten fünf Jahren soll dabei die Anzahl der Mitarbeiter von gegenwärtig 55 auf rund 100 steigen.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Gerüchteküche um Generali brodelt

Um den italienischen Versicherer Generali ranken sich neue Übernahmegerüchte. Die italienische Tageszeitung “La Repubblica” berichtete am Dienstag, die Bank Intesa Sanpaolo erwäge ein Übernahmeangebot für Generali. Die Aktien des Versicherers trieb das in die Höhe.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Danske-Invest sieht Osteuropa-Aktien positiv

Im Jahr 2016 entwickelten sich die osteuropäischen Aktienmärkte keinesfalls einheitlich. Insgesamt ist die Bewertung immer noch noch attraktiv.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...