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20. November 2008, 00:00
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Vertrauen in die Finanzwelt leidet weiter

Die andauernde Finanzkrise hat zu einem anhaltenden Vertrauensverlust der deutschen Anleger gegenüber der Finanzwelt geführt: Lediglich sieben Prozent der Bundesbürger vertrauen aktuell noch der Kreditwirtschaft, 70 Prozent äußern hingegen offenes Misstrauen. Das zeigt die aktuelle Studie “You Gov Trust Tracker” des Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstituts Psychonomics.

Im Rahmen der Erhebung werden seit der Zuspitzung der Finanzkrise täglich 1.000 Personen ab 18 Jahren repräsentativ befragt, um das Vertrauen der Bundesbürger in die Finanzwelt und die allgemeine wirtschaftliche Situation zu erfassen.

Aktuell liegt der Vertrauensindex für die Kreditwirtschaft demnach bei minus 52 Punkten; der negative Höhepunkt wurde Mitte Oktober mit minus 62 Indexpunkten erreicht (Wertebereich von minus 100 bis plus 100 Indexpunkte).

In hohem Maße von dem Vertrauensverlust betroffen ist weiterhin auch die Versicherungsbranche: Der Vertrauensindex für den Gesamtmarkt liegt derzeit bei minus 39 Punkten (negativer Höchstwert der letzten Wochen: minus 46 Punkte).

Nachdem die Finanzkrise zunehmend auch spürbar auf die Realwirtschaft durchschlägt, bewegt sich auch das Vertrauen der Bundesbürger in die allgemeine Wirtschaftslage mit minus 47 TrustIndex-Punkten nach wie vor stark im negativen Bereich (negativer Höchstwert: minus 58 Punkte). (hb)

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