Anzeige
25. Mai 2011, 11:37
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studie: Wie Gold Verlustrisiken im Depot mindert

Anleger können das Verlustrisiko durch die Beimischung von Gold deutlich senken. Eine Studie des internationalen Finanz- und Beratungskonzerns Mercer zeigt, wie sich der Einsatz von bis zu fünf Prozent des gelben Edelmetalls im Depot auswirken kann.

Goldrally-127x150 in Studie: Wie Gold Verlustrisiken im Depot mindertDie Analyse prüft den Einfluss von Gold auf die Entwicklung eines Portfolios aus Large-Cap-Aktien und Staatsanleihen. Dafür definiert Mercer zwei unterschiedliche Modelle: Ein normales Marktumfeld-Szenario und ein Stress-Szenario.

Das Ergebnis: Eine Investition in Gold stellt eine sinnvolle Diversifikation des Portfolios dar, besonders in Krisenzeiten. Die Studie zeigt außerdem, dass sich durch die Beimischung von Gold jede Zielrendite mit einem geringeren Verlustrisiko erreichen lässt, beziehungsweise die erwartete Rendite für jedes Ziel-Verlustrisiko höher ist.

“Für institutionelle Investoren, die aufgrund regulatorischer Vorschriften keine direkten Anlagen in Gold tätigen dürfen, halten wir börsennotierte Indexprodukte für eine geeignete Anlageform, um möglichst unmittelbar an der Entwicklung des Goldpreises zu partizipieren”, sagt Dr. Heinz Kasten von Mercer. Dabei müsse allerdings im Auge behalten werden, ob die entsprechende Anlage mit physischem Gold besichert und der Marktpreis damit direkt an den Goldpreis gekoppelt ist.

Außerdem sollte sich der Investor fragen, so Kasten weiter, ob sich der Preis des Produkts im Zeitablauf systematisch anders entwickelt als der Goldpreis, zum Beispiel durch eine bestimmte Gebührenstruktur.

Die Studie “Gold als Anlageklasse für institutionelle Investoren” wurde im Auftrag der Deutschen Börse erstellt und kann auf der deutschen Mercer-Homepage heruntergeladen werden.

Der Goldpreis befindet sich derweil weiter im Aufwärtstrend. Angetrieben von der jüngsten Zuspitzung der europäischen Staats-Schuldenkrise erreichte das Edelmetall mit 1.080 Euro pro Unze zu Wochenbeginn ein neues Allzeithoch in der Gemeinschaftswährung. Auch auf Dollarbasis konnte der Kurs zuletzt leicht zulegen, blieb aber unter seinem Rekordstand von 1.509 Dollar. (hb)

Foto: Shutterstock

Anzeige

1 Kommentar

  1. “Für institutionelle Investoren, die aufgrund regulatorischer Vorschriften keine direkten Anlagen in Gold tätigen dürfen, halten wir börsennotierte Indexprodukte für eine geeignete Anlageform”.

    Ja, aber für den privaten Anleger ist häufig eine direkte Anlage in zentral gelagertes physisches Gold sinnvoller. Ein Überblick über verschiedene Anbieter zur Goldanlage findet sich unter http://www.trustablegold.de.

    Eine Direktanlage in Gold kann unter anderem steuerliche Vorteile gegenüber Indexprodukten haben. Realisierte Gewinne sind nach einer Mindesthaltedauer von einem Jahr steuerfrei – anders als bei Indexprodukten, bei denen unabhängig von der Haltedauer auf Erträge die Abgeltungssteuer fällig wird.

    Kommentar von Christian — 25. Mai 2011 @ 12:17

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Insurtechs: Über 80 Millionen US-Dollar für deutsche Start-ups

Im Jahr 2016 haben die deutschen Insurtechs in Finanzierungsrunden mehr als 80 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das geht aus einer Untersuchung des Münchener Fintech-Start-ups Finanzchef24 hervor. Demnach hat sich das Finanzeriungsvolumen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.

mehr ...

Immobilien

Baufi Secure: Neues Absicherungsprodukt für Immobiliendarlehen

Was geschieht, wenn Immobilienkäufer ihre Darlehensraten aufgrund von Krankheit oder Arbeitslosigkeit nicht mehr bedienen können? Das Produkt Baufi Secure will die Immobilienfinanzierung flexibel absichern.

mehr ...

Investmentfonds

Merck Finck sieht Rückenwind für Aktien

Kurz vor der Amtseinführung von Donald Trump sind vermehrt kritische Stimmen von der Investmentseite laut geworden. Merck Finck blickt der kommenden Handelswoche dennoch optimistisch entgegen.

mehr ...

Berater

WhoFinance und Defino bauen Kooperation aus

Wie das Bewertungsportal WhoFinance und das Defino Institut für Finanznorm mitteilen, haben sie ihre beiden Portale eng miteinander vernetzt. Dadurch sollen Finanzberater und Vermittler künftig die Qualität ihrer Beratung noch besser im Internet darstellen können.

mehr ...

Sachwertanlagen

Doric zieht positive Bilanz für 2016

Quadoro Doric hat mit der kernsanierten Büroimmobilie Trappenburch in Utrecht eine weitere Immobilie für den offenen Spezial-AIF Vescore Sustainable Real Estate Europe übernommen und damit das Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen.

mehr ...

Recht

LV-Verträge als Kreditsicherung: Widerspruchsrecht verwirkt

Werden Lebensversicherungsverträge zur Immobilienfinanzierung eingesetzt, kann das Widerspruchsrecht des Versicherten verwirkt sein, auch wenn die Widerspruchsbelehrungen der Policen nicht korrekt sind. Knackpunkt ist die Bedeutung der Policen als Sicherungsmittel.

mehr ...