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23. Juli 2013, 12:02
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“Quantfonds gehört die Zukunft”

Leo Willert lenkt die C-Quadrat-Arts-Fonds und gehört damit zu den erfolgreichsten Managern computergesteuerter Fonds. Insbesondere private Anleger gehören zu seiner Kundschaft.

total return

Leo Willert, C-Quadrat Arts, setzt auf ein automatisches, trendfolgendes System.

Viele Handelsmodelle erfüllen die Erwartungen nicht. Haben Sie eine Erklärung?

Willert: Es gibt natürlich eine Vielzahl methodischer Fehler, die man bei der Entwicklung von systematischen Handelsmodellen machen kann. Zu uns kommen auch immer wieder Leute, die uns ihre Handelsansätze präsentieren – teilweise mit auf den ersten Blick atemberaubenden Backtest-Ergebnissen. Bei näherer Betrachtung mussten wir dann aber eigentlich oft feststellen, dass irgendwo methodische Fehler vorlagen, wie etwa eine zu hohe Zahl an Freiheitsgraden oder ähnliches.

Ironischerweise gingen die meisten Handelsmodelle trotzdem praktisch unverändert in den Live-Betrieb – und erfüllten die Erwartungen nicht.

Eignen sich quantitative Fonds für einige Anlagestrategien besonders gut?

Quantitative Ansätze eignen sich im Prinzip für alle Anlagestrategien und Universen gut, bei denen aktive Handelsansätze langfristig einen Mehrwert gegenüber einer Buy&Hold-Strategie erzielen können. Der C-Quadrat Arts Total Return Bond unterscheidet sich vom Total Return Global AMI in erster Linie in den Anlagerichtlinien.

Während der Global AMI die Aktien-, Anleihen und Geldmarktquote völlig flexibel zwischen jeweils Null und 100 Prozent variieren kann, ist der Arts-Bond ein reiner Anleihen-Dachfonds.

Welche Resultate erwarten Sie zukünftig?

Im Prinzip liegen die Langfristerwartungen für das Handelssystem in einer ähnlichen Größenordnung wie in den letzten zehn Jahren Echtbetrieb, wobei die Performance auf kurzfristige Zeitfenster deutlich nach oben oder unten abweichen kann.

Für unsere Total-Return-Fonds, die bis zu 100 Prozent Aktienanteil halten dürfen, sollte man also mindestens fünf Jahre Anlagehorizont haben. Klingt im ersten Moment vielleicht nicht gerade wenig, aber ein Blick auf die Geschichte der Aktienmärkte zeigt deutlich, dass der Anlagehorizont für rein passive Equity-Investments mindestens 15 Jahre, wenn nicht noch länger sein sollte.

Seite zwei: Größte Performancerisiken

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