17. Januar 2014, 11:15

Franklin Templeton: EMs haben Potenzial

Das Potenzial von Schwellenmärkten wirkt im Vergleich zu Industrieländern nahezu überwältigend. So lautet das Urteil von Matthias Hoppe, Fondsmanager bei Franklin Templeton in Frankfurt.

Panda-China-Baum-750 in Franklin Templeton: EMs haben Potenzial

Hoppe gehört der Abteilung Franklin Templeton Solutions an und ist Multi-Asset-Manager: „Wir entdecken eine Menge Anlagechancen auf Schwellenmärkten, vor allem zu Bewertungen wie am Jahresende. Dennoch ist kritische Auswahl angezeigt. Insgesamt notierten Schwellenländeraktien zum 31. Dezember 2013 unseren Analysen zufolge mit erheblichem Abschlag auf Papiere aus Industriestaaten. Das Wertpotenzial von Schwellenmärkten wirkt zwar bei einer Gesamtschau der Vermögensklasse im Vergleich zu Industrieländern nahezu überwältigend, doch bei näherer Betrachtung einzelner Länder und Sektoren unseres Erachtens nicht mehr ganz so überzeugend.”

Finanzsektor am meisten gefürchtet

Die niedrigen Bewertungen erklärten sich durch den Finanzsektor, der Ende Dezember mit 27 Prozent im MSCI Emerging Markets am stärksten gewichtet war: “Das halten wir in erster Linie für eine Folge der sehr skeptischen Haltung der Anleger bezüglich der Höhe potenzieller Kreditausfälle auf Schwellenmärkten. Die Kapitalrentabilität ist für Schwellenmärkte seit 2010 rückläufig und lag zuletzt auf dem Niveau von Industrieländern, nachdem sie in der Vergangenheit ungleich höher war.“

Hoppes Ansicht nach könnte das Durchschnittswachstum von Schwellenländern 2014 nach und nach weiter anziehen. Angesichts ihrer ausgeprägten Abhängigkeit von der Exportnachfrage haben mit dem Konsum in den USA und China assoziierte Märkte seines Erachtens für die kommenden Jahre bessere Wachstumsaussichten.

„Wir gehen davon aus, dass beim Engagement in unpopulären Schwellenländern, etwa solchen mit Leistungsbilanzdefiziten und höherer Inflation, unter Umständen Anleihen eine bessere Option darstellen als Aktien, da die Gewinnrenditen von Schwellenländeraktien zum 31. Dezember 2013 generell geringer waren als die Renditen auf Lokalwährungen lautender Anleihen“, analysiert der Experte.

Und: „Aktien aus hochwertigeren Schwellenmärkten weisen dagegen oft höhere Risikoaufschläge auf als auf Lokalwährungen lautende Anleihen, was sie für uns attraktiver macht. Diese Faktoren sprechen nach unserer Überzeugung für aktives Management von Aktien- und Rentenanlagen in Schwellenländern.“ (mr)

Foto: Shutterstock

 

 


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3 Kommentare

  1. Hey Karl, jag tror inte att du ökar på risken att dina barn blir mobbade genom att publicera fina minnen på en blogg, du kan inte orsaka eller skydda ditt barn från mobbning på det viset, hur välvilligt du så klart än menar.
    sammy dress http://www.sammydress.cc

    Kommentar von sammy dress — 31. Januar 2015 @ 08:35

  2. Jaja…die Einsteigertarife waren an allem schuld :) Es war doch schon vor Jahren abzusehen, dass das Prinzip Leute billig in die PKV zu locken, damit sie später bessere Tarife wählen, einfach nicht funktionieren kann. Ich kenne selbst einige “Selbstständige”, die ohne zu überlegen sofort in die PKV gegangen sind, weils da “nur” 120 Euro gekostet hat….Die Marktbereinigung tut der Branche gut aber ich bezweifle, ob die Vollversicherungen auf Dauer noch tragbar sind…das Geschäft liegt ganz klar in den Zusatzpolicen.

    Kommentar von Hr. Meier — 31. Januar 2015 @ 03:03

  3. Da dreht sich bei mir der Magen um, wenn ich das lese “Herr Franken von der DVAG”…die Fehlverhalte und Exzesse einzelener Marktteilnehmer”..bitte an der Stelle mal Selbstkritik üben…vielen Dank.
    Was dieser Artikel verschweigt.. die Generation “Y”, wünscht sich Sicherheit und eine finanzielle Basis nach dem Studium…das bietet eine selbständige Tätigkeit nicht. Nach dem Studium fängt man in der Regel bei “null”auf dem Konto an zu arbeiten. Und woher also das erste Geld verdienen? Richtig VERKAUFEN!!! Ein Null auf dem Konto zwingt zum Verkaufen, “Beratung” wird da Nebensache, und das hilft der Branche leider nicht, ihr Image zu verbessern… wenn man nur das kurzfristige Wachstum im Blick hat, blockiert das beim Umdenken.

    Kommentar von Tom Bein — 30. Januar 2015 @ 15:17

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