30. Januar 2015, 14:26
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Gold: Es bleibt spannend

In den ersten Handelswochen des neuen Jahres ist bei Gold ziemlich viel passiert. Die Schweizer Notenbank und die EZB verhalfen dem gelben Edelmetall zu einem eindrucksvollen Comeback und trieben es zeitweise über die Marke von 1.300 Dollar – den höchsten Stand seit fünf Monaten.

Gastbeitrag von Robert Hartmann, pro aurum

Euro-Gold

“Der Preis für eine Feinunze Gold in Euro ist in den ersten Wochen des neuen Jahres regelrecht nach oben explodiert.”

Mitte Januar überraschte die Schweizerische Nationalbank (SNB) die Finanzmärkte mit der Freigabe des Schweizer Franken, nachdem SNB-Präsident Thomas Jordan noch am 5. Januar in einem Fernseh-Interview die Kopplung an den Euro vehement verteidigt hatte.

Mittlerweile sind wir alle um einiges schlauer und einige Anleger und Firmen, die auf den Mindestkurs von 1,20 Franken pro Euro vertraut hatten, deutlich ärmer – einige sogar insolvent.

Die Reaktion an den Devisenmärkten fiel nämlich besonders heftig aus: So verteuerte sich am Tag der Bekanntgabe der Schweizer Franken gegenüber dem Euro in der Spitze um über 42 Prozent.

Mittlerweile gab SNB-Direktoriumsmitglied Fritz Zurbrügg zu, dass den Schweizern das Stützen des Euro zu teuer geworden war. Allein für den Monat Januar taxierte der Notenbanker die hierfür notwendige Interventionssumme auf 100 Milliarden Franken.

Mario Draghi wagt Liquiditätsflut

Auch EZB-Chef Mario Draghi lieferte den Anlegern neue Argumente zum Goldkauf. Was er bereits seit Monaten in Aussicht gestellt hatte, untermauerte er auf der ersten Notenbanksitzung des Jahres mit konkreten Zahlen.

Um eine Deflation zu verhindern und die europäische Konjunktur anzukurbeln, kündigte er bis September 2016 monatliche Anleihekäufe im Volumen von 60 Milliarden Euro an. Der Euro wurde gegenüber dem Dollar daraufhin auf das niedrigste Niveau seit elf Jahren gedrückt.

Seite zwei: Wachsender Appetit im ETF-Sektor

Weiter lesen: 1 2 3 4 5

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Gothaer: “Keine Reduzierung bei der Beratungskapazität”

Die Gothaer hat gegenüber Cash.Online bestätigt, dass der Konzern bis zum Jahr 2020 voraussichtlich 700 bis 800 Stellen streichen wird. Dem stehe allerdings eine “natürliche Fluktuation” insbesondere durch anstehende Ruhestandsübergänge gegenüber. Diese Fluktuation liege nach aktueller Schätzung bei über 500 Mitarbeitern.

mehr ...

Immobilien

Immobilienboom: Bauindustrie erreicht neue Bestmarken

Die Niedrigzinsen und der Immobilienboom haben das Neugeschäft in der deutschen Bauindustrie auf den höchsten Stand seit zwei Jahrzehnten getrieben. Vor allem der Wohnungsbau treibt das Volumen in die Höhe.

mehr ...

Investmentfonds

Inflationsraten driften in Industriestaaten auseinander

In den entwickelten Ländern dürften sich die Inflationstrends im Jahr 2017 unterschiedlich entwicklen. Dies sagt Arif Husain, Portfoliomanager und Head of International Fixed Income bei T. Rowe Price.

mehr ...

Berater

Vema: Sommerer verlässt Vorstand

Wie die Vema Versicherungs-Makler-Genossenschaft mitteilt, ist der bisherige Vorstand Stefan Sommerer auf eigenen Wunsch zum 31. Januar 2017 aus dem Gremium ausgeschieden. Er hatte die Bereiche IT und Öffentlichkeitsarbeit verantwortet.

mehr ...

Sachwertanlagen

KGAL platziert 930 Millionen Euro bei Institutionellen

Die KGAL Gruppe aus Grünwald hat im Geschäftsjahr 2016 fast 930 Millionen Euro an institutionellem Kapital eingeworben und damit das neu gezeichnete Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent gesteigert.

mehr ...

Recht

BAG-Urteil: Witwenrente nicht nur für “jetzige” Ehefrau

Eine in Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltene Klausel, mit der nur der “jetzigen” Ehefrau des Arbeitnehmers eine Hinterbliebenenversorgung zugesagt ist, benachteiligt ihn unangemessen, so das Bundesarbeitsgericht.

mehr ...