24. Februar 2015, 11:13
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Griechische Pläne für mehr Hilfsgelder gehen an Finanzminister

Die seit einem Monat bestehende griechische Regierung steht kurz davor herauszufinden, ob ihre in den letzten Tagen skizzierten Wirtschaftsmaßnahmen ausreichend sind, um weitere Finanzmittel von den anderen Euro-Ländern zu erhalten.

Griechenland in Griechische Pläne für mehr Hilfsgelder gehen an Finanzminister

Die Liste für Strukturreformen beinhaltet eine Überarbeitung der Steuerverwaltung, der Verwaltung der öffentlichen Finanzen, der Ausgaben, eine Reform des Sozialversicherungssystems, der Banken und notleidender Kredite.

Der Entwurf einer Liste von Zusagen für Strukturreformen wurde vom Internationalen Währungsfonds, der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank diskutiert, nachdem diese vor der Frist um Mitternacht eingegangen war.

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis hatte den Text sowohl an die Institutionen als auch an Jeroen Dijsselbloem, den Chef der Eurogruppe, gesandt. Die Finanzminister wollen am heutigen Dienstag im Rahmen einer Telefonkonferenz die Maßnahmen diskutieren.

Hilfsmittel für weitere vier Monate

Der Vereinbarung zwischen Griechenland und seinen Kreditgebern zufolge ist die Zustimmung zu den Vorschlägen eine Bedingung dafür, dass dem überschuldeten Land für weitere vier Monate Hilfsmittel zur Verfügung gestellt werden. Das aktuelle Programm, das Griechenland seit 2010 über Wasser gehalten hat, läuft am 28. Februar aus.

Liste für Strukturreformen

Die Liste für Strukturreformen beinhaltet eine Überarbeitung der Steuerverwaltung, der Verwaltung der öffentlichen Finanzen, der Ausgaben, eine Reform des Sozialversicherungssystems, der Banken und notleidender Kredite, wie aus einem Entwurf des Dokuments hervorgeht, der Bloomberg vorliegt.

Griechenland verspricht zudem, bereits abgeschlossene Privatisierungen nicht wieder rückgängig zu machen. Noch nicht gestartete Privatisierungen sollen geprüft werden, um den langfristigen Nutzen für das Land zu optimieren.

Quelle: Bloomberg

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Techniker: Mit Migräne-App gegen Kopfschmerzen

Migräne-Apps können die ärztliche Therapie bei Schmerzpatienten wirksam unterstützen. Wie die Techniker Krankenkasse (TK) am Mittwoch in Berlin mitteilte, können solche Apps grundsätzlich zu einem besseren Selbstmanagement bei chronischen Erkrankungen verhelfen.

mehr ...

Immobilien

Deutsche Wohnen AG: Dynamisches Wachstum

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen AG konnte seinen Gewinn im abgelaufenen Jahr deutlich steigern. Das Unternehmen platzierte eine Kapitalerhöhung und plant weitere Zukäufe.

mehr ...

Investmentfonds

Höhere Kursschwankungen eröffnen Chancen

Auf der ganzen Welt bestimmen politische und wirtschaftliche Unsicherheiten die Nachrichtensendungen. Dennoch geht die Volatilität gemessen an den entsprechenden Kennzahlen zurück. Gastkommentar von George Efstathopoulos, Fidelity International

mehr ...

Berater

Arbeiten mit Leads: So gelingt die Kundengewinnung

Die Neukunden von morgen sind im Internet unterwegs. Um sie dort zu erreichen, fehlen den meisten Beratern Zeit und Know-how. Hier kann der Zukauf von Leads eine Lösung sein. Damit aus Leads tatsächlich Neukunden werden, gilt es jedoch, einiges zu beachten. Gastbeitrag von Sabine Koch, finanzen.de

mehr ...

Sachwertanlagen

Solvium plant weitere Wechselkoffer-Direktinvestments

Der Hamburger Anbieter Solvium Capital kündigt an, die Angebote „Wechselkoffer Euro Select 1 & 2“ zum 20. März 2017 zu schließen und konzipiert zurzeit Nachfolgeprodukte nach gleichem Modell, die voraussichtlich im Mai in den Vertrieb gehen sollen.

mehr ...

Recht

BGH-Urteil: Haftpflichtversicherer versus Rententräger

Kommt es bei einem Haftpflichtschadensfall zu Renteneinbußen und ist der Versicherte durch Zahlungen des Versicherers an den Rententräger wirtschaftlich so gestellt, als sei der Unfall nicht geschehen, kann ein ersatzpflichtiger Rentenkürzungsschaden bejaht werden, so der BGH.

mehr ...