Anzeige
Anzeige
21. Dezember 2015, 11:20
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Union Investment: Börsenjahr 2016 bleibt turbulent, aber die Chancen überwiegen

Björn Jesch ist Leiter Portfoliomanagement bei Union Investment und Vorsitzender des Union Investment Committee. Er kommentiert die Perspektiven für das kommende Anlagejahr.

Bjoern Jesch 750 in Union Investment: Börsenjahr 2016 bleibt turbulent, aber die Chancen überwiegen

Björn Jesch, Union Investment

Nach fast zehn Jahren hat die US-Notenbank wieder den Leitzins erhöht – eine durchaus historische Zäsur. Für die Kapitalmärkte ist entscheidend, dass die Unsicherheit über die geldpolitische Wende damit vorbei ist. Das sind – zumindest für den Moment – gute Nachrichten für Risikoassets.

Dunkle Wolken über “schwarzem Gold”

Beim Öl findet derzeit ein Kampf um die Vorherrschaft auf dem Energiemarkt statt. Saudi-Arabien will seine dominante Stellung behaupten und das konkurrierende US-Shale-Öl aus dem Markt pumpen. Nach der Aufhebung der westlichen Sanktionen kommt nun auch noch die iranische Förderung auf den Weltmarkt und erhöht das Überangebot. Fazit: Schmieriges Terrain, Vorsicht ist geboten!

Ansteckungsgefahr durch Risiken bei Hochzins-Anleihen begrenzt

Der schwache Ölpreis schlägt sich in einer Vielzahl anderer Assetklassen nieder. Beispiel gefällig? Hochzinsanleihen, sog. High-Yield-Bonds. In den USA stammt jeder fünfte Emittent aus der Ölbranche, hier sind die Risikoaufschläge zuletzt stark gestiegen – in der Spitze bis auf 12 Prozent (auf Indexebene!). Aber: Das Ansteckungspotenzial ist begrenzt, betroffen sind vor allem schwache Namen und rohstoffabhängige Sektoren. Was bedeutet das alles nun Blick auf das kommende Börsenjahr?

Klar ist: Es bleibt turbulent. Meine Kollegen aus dem Union Investment Committee (UIC) und ich rechnen mit einem abermals schwankungsstarken Kapitalmarktumfeld. Das sollte Anlegern aber nicht den Blick auf das Wesentliche versperren. Denn die Chancen überwiegen. Alles in allem haben wir es nach wie vor mit einer wachsenden Weltwirtschaft, einem soliden Unternehmenssektor und einer weiterhin unterstützenden Geldpolitik zu tun. Wir dürfen uns also auf ein spannendes, aussichtsreiches 2016 freuen.

Foto: Union Investment

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Generali: Alternativen zur Klassik legen zu

Die Generali in Deutschland konnte ihr operatives Ergebnis im Geschäftsjahr 2016 auf 847 Millionen Euro erhöhen, ein Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesamtkosten sanken um 117 Millionen Euro auf 1,3 Milliarden Euro.

mehr ...

Immobilien

WIKR: Präzisierungen bei Immobilienkrediten

Die umstrittenen strengen Vorgaben für die Vergabe von Immobilienkrediten werden nachgebessert. Der Bundestag beschloss am Donnerstag Präzisierungen zu der seit einem Jahr geltenden “Wohnimmobilienkreditrichtlinie”.

mehr ...

Investmentfonds

Brexit: JP Morgan prüft Dublin als neuen Standort

Der kommende EU-Austritt Großbritanniens zwingt in London angesiedelte Banken zur Suche nach neuen Domizilen. So erwägt auch die US-Investmentbank JP Morgan eine Verlagerung von Arbeitsplätzen und verhandelt derzeit laut Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg vom Donnerstag über den Kauf eines Bürogebäudes in Dublin.

mehr ...

Berater

“Als ich anfing, war es geradezu exotisch, sich mit Frauen zu beschäftigen”

Heide Härtel-Herrmann ist seit über 30 Jahren als Beraterin tätig. Mit Cash. hat sie über ihren Werdegang, Frauen in der Finanz- und Versicherungsbranche und die Bedürfnisse weiblicher und männlicher Kunden gesprochen.

mehr ...

Sachwertanlagen

S&K-Gründer mit Strafen am unteren Rand auf freiem Fuß

Der Betrugsprozess um das Immobilienunternehmen S&K hat sich in Teilen als undurchführbar erwiesen. Nach einem Deal mit der Justiz kommen die Gründer mit Strafen am unteren Rand davon.

mehr ...

Recht

BGH stärkt prozessualen Rechtsschutz von Versicherungsnehmern

Klagt ein Versicherungsnehmer gegen einen Versicherer mit Sitz im Ausland, gilt die für den Versicherungsnehmer vorteilhafte Regelung des Gerichtsstandes in dessen Bezirk – auch wenn es sich um Ansprüche aus “Altverträgen” handelt, die vor Inkrafttreten des reformierten VVG geschlossen wurden.

mehr ...