Anzeige
Anzeige
14. März 2016, 10:39
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

BayernLB kann für 2015 Gewinn präsentieren

Die BayernLB hat die Verlustzone im vergangenen Jahr nach letzten Aufräumarbeiten im Ausland weit hinter sich gelassen. Vorstandschef Johannes-Jörg Riegler kann bei der Bilanzvorlage der Bank am Donnerstag (17. März) voraussichtlich einen Gewinn von mehr als 600 Millionen Euro vor Steuern für das Jahr 2015 präsentieren.

Eingangsbereich DL750 in BayernLB kann für 2015 Gewinn präsentieren

Zentrale der Bayern LB in München.

Dabei profitierte die BayernLB nach Informationen aus Branchenkreisen von Zuwächsen in ihrem Kerngeschäft mit der Kreditvergabe an mittelständische Unternehmen. Im Vorjahr stand wegen des verlustreichen Verkaufs der ungarischen Tochter MKB noch ein Milliardenverlust in den Büchern.

Ihre letzte Altlast im Ausland war die Landesbank im vergangenen Jahr endgültig los geworden: Nach jahrelangen Auseinandersetzungen um die einstige Tochter Hypo Alpe Adria in Österreich schloss Bayern einen Vergleich über gut 1,2 Milliarden Euro mit dem Nachbarland. Ursprünglich hatte Bayern allerdings deutlich mehr Geld zurückverlangt. Die Hypo Alpe Adria gehörte früher zur Landesbank und hatte ihr horrende Verluste eingebrockt.

Mehrere andere deutsche Banken bangen hingegen weiterhin um Milliardensummen, die sie in die österreichische Bank gesteckt hatten. Am Freitag endete eine Annahmefrist für die Gläubiger der Abwicklungsanstalt der Hypo Alpe Adria namens Heta. Eine Einigung galt aber als unwahrscheinlich, weil große Gläubiger bereits erklärt hatten, keine Abstriche von ihren Forderungen machen zu wollen.

Quelle: dpa-Afx/tr

Foto: Shutterstock

 

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Viele Bundesbürger befürchten Geldprobleme im Alter

Mehr als ein Drittel der Bundesbürger zwischen 40 und 55 Jahren geht von einer schlechten eigenen Finanzlage im Alter von 75 Jahren aus, wie aus einer Studie des Sinus-Institutes im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervorgeht.

mehr ...

Immobilien

Wohnungsbau in Berlin zieht deutlich an

Der Wohnungsbau in Berlin kommt weiter in Schwung. Im vergangenen Jahr genehmigten die Behörden 25.063 neue Wohnungen, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte. Das ist die höchste Zahl seit 1997.

mehr ...

Investmentfonds

Brasilien bietet ausgezeichnete Reformdynamik

In den vergangenen Jahren war das Image von Brasilien bei Anlegern deutlich angekratzt. Allerdings hat sich in dem bevölkerungsreichsten Land viel bewegt, so dass die Situation neu bewertet werden muss. Gastkommentar von Maarten-Jan Bakkum, NN Investment Partners

mehr ...

Berater

Indexpolicen: Einstieg in die “Kapitalmarkt-Denke”?

Seit geraumer Zeit wird in der Assekuranz die Frage diskutiert, ob Kunden über den Zwischenschritt Indexpolicen eher bereit sind, den Schritt in die Welt der rein fondsgebundenen Lösungen zu wagen. Doch viele Versicherer sind skeptisch, ob dies der richtige Weg ist.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Sachwertbranche lebt noch

Zwei Veranstaltungen in der vergangenen Woche belegen eine Belebung der Sachwertbranche, ließen aber auch Fragen offen. Antworten gibt es vielleicht auf einem weiteren Event an diesem Mittwoch. Der Löwer-Kommentar

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

Elternunterhalt: Betreuungsleistung nicht einkommensmindernd

Im Rahmen einer Überprüfung der Leistungsfähigkeit für den Elternunterhalt ist die vom Unterhaltsschuldner an sein minderjähriges Kind geleistete Betreuung nicht zu monetarisieren und kann somit nicht einkommensmindernd geltend gemacht werden, so der BGH.

mehr ...