Anzeige
26. Februar 2016, 13:47
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Baden-Württemberg: Genossenschaftsbanken rücken noch enger zusammen

Die Fusionswelle bei den baden-württembergischen Volks- und Raiffeisenbanken schreitet voran.

Baden-Württemberg: Genossenschaftsbanken rücken noch enger zusammen

Roman Glaser: “Der Konzentrationsprozess wird weitergehen.”

Im laufenden Jahr wird mit sieben bis zehn Zusammenschlüssen gerechnet, wie der Präsident des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands, Roman Glaser, am Freitag in Stuttgart mitteilte.

Konzentrationsprozess geht weiter

Im Vorjahr seien es sechs gewesen. “Der Konzentrationsprozess wird weitergehen.” Aktuell gibt es 206 Institute im Südwesten. Im Jahr 2010 waren es 232 Genossenschaftsbanken.

Im vergangenen Jahr konnten die Institute 57 000 neue Mitglieder gewinnen. Insgesamt gebe es nun 3,69 Millionen Teilhaber bei den Volks- und Raiffeisenbanken. Glaser sagte, die Ertragslage sei 2015 trotz der schwierigen Rahmenbedingungen zufriedenstellend gewesen. Das Ergebnis vor Risikovorsorge sank nach vorläufigen Zahlen um 0,2 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro.

Belastungen durch Niedrigzins und Regulierung

Der Gewinn unter dem Strich ging um rund 7,2 Prozent auf 500 Millionen Euro zurück. Die Kundeneinlagen stiegen um 4,2 Prozent auf 109,3 Milliarden Euro. Den Instituten machten weiterhin die niedrigen Zinsen zu schaffen und die zunehmende Bankenregulierung.

Gerade kleine und mittlere Häuser würden durch die derzeitigen administrativen Aufgaben wie Dokumentationspflichten, Anlageschutzvorgaben, das Melde- und Beauftragtenwesen weit über Gebühr belastet.

Unter anderem wurden die Auflagen für das von der Europäischen Zentralbank geplante Kreditregister verschärft. Mehr als 100 Details sollen künftig schon bei Kreditsummen ab 25 000 Euro abgefragt werden. Der Kampf dagegen gehe weiter, sagte Verbandsdirektor Gerhard Schorr. Es stelle sich die Frage, ob die Datenerhebung notwendig sei.

Quelle: dpa-Afx

Foto: Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

DVAG mit Rekord-Umsatz

Die Unternehmensgruppe Deutsche Vermögensberatung (DVAG) meldet für das Jahr 2016 überdurchschnittlich erfolgreiche Geschäftszahlen in Bezug auf Umsatz und Jahresüberschuss.

mehr ...

Immobilien

Immobilien in Hamburg werden teurer

Immobilien- und Grundstückspreise in Hamburg sind im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Wie die Bausparkasse LBS am Dienstag mitteilte, müssen Käufer vor allem in Zentrumsnähe tiefer in die Tasche greifen als noch im Vorjahr.

mehr ...

Investmentfonds

Schlumberger geht zu StarCapital

Der Vermögensverwalter StarCapital AG bekommt zum 1. April 2017 prominenten Zuwachs im Vorstand, der künftig aus fünf Personen besteht. 

mehr ...

Berater

Insolvenzverwalter der Infinus-Mutter geht leer aus

Eine Ordensgemeinschaft ist nicht verpflichtet, ein von der Infinus-Mutter Future Business KGaA zurückgezahltes Nachrangdarlehen an den Insolvenzverwalter der Unternehmensgruppe auszuschütten. Dies entschied das Landgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds beendet weiteren Hotelfonds mit Erfolg

Die Lloyd Fonds Gruppe aus Hamburg hat eine weitere Fonds-Hotelimmobilie inklusive der Einzelhandelsflächen an die Hotelgruppe „Motel One“ verkauft. Für das von Motel One betriebene Hotel in Leipzig wurde ein Kaufpreisfaktor von 22,2 bezogen auf die Jahresnettomiete erzielt, teilt Lloyd Fonds mit.

mehr ...

Recht

BU versus AU: Abgrenzung der Leistungsversprechen

Die Arbeitsunfähigkeitskomponente im Rahmen einer Berufsunfähigkeitspolice kann bei unbedarften Versicherungsnehmern zu Verwirrung führen, auch wenn AU und BU zwei gänzlich unterschiedliche Leistungsversprechen beinhalten.

mehr ...