Anzeige
19. Juni 2013, 09:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Elementarschadenversicherung: BVK fordert zügige Entschädigung

Vor dem Hintergrund der aktuellen Hochwasserkatastrophe appelliert der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) an die Versicherer, Flutopfer kulant zu entschädigen. Zudem sollten sie weniger restriktiv bei Vertragsabschlüssen zu Elementarschadenversicherungen sein.

Elementarschadenversicherung“Seit Jahren beobachten Versicherungsvermittler, dass sich Versicherer immer mehr aus noch versicherbaren Hochwassergebieten wie der ZÜRS-Zone drei bis vier wegen einem angeblich zu hohen Risiko zurückziehen”, kritisiert BVK-Vizepräsident Gerald Archangeli das Vorgehen der Anbieter von Elementarschadenversicherungen.

Man könne aber nicht auf der einen Seite mangelndes Versicherungs-interesse gegen Naturgefahren in der Bevölkerung beklagen, auf der anderen Seite aber überwiegend nur Verträge zu Elementarschadenversicherungen annehmen, bei denen die Entschädigung durch eine Naturgefahr seltener als alle 200 Jahre wahrscheinlich sei.

Kritik an Verbraucherschützern

Elementarschadenversicherung

Gerald Archangeli, BVK: „Es wäre ein Gebot der Stunde und der Solidarität der Versichertengemeinschaft, versicherten Kunden zügig Entschädigungen auszuzahlen.“

An die Seite der Verbraucherschützer gewandt, moniert der BVK‑Vize-präsident deren irreführende Aussagen, dass sich Flutopfer trotz einer fehlenden Elementarschadenversicherung an ihre Gebäude- oder Hausratversicherer für eine mögliche Schadenregulierung wenden sollten.

“Das behindert eine zügige Entschädigung von Kunden, die eine Elementarschaden-versicherung abgeschlossen haben, weil die Versicherer mit den Ablehnungsbescheiden zusätzliche Arbeit haben, so Archangeli. Zudem sei es eine Fehlinformation, die ungerechtfertigterweise Unmut schüre.

Denn Entschädigungen von ihren Versicherungen erhalten nur diejenigen, die einen sogenannten Elementarschadenschutz an ihre Gebäude- oder Hausratversicherungen angekoppelt haben. (jb)

 

Fotos: Shutterstock / BVK

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Insurtechs: Über 80 Millionen US-Dollar für deutsche Start-ups

Im Jahr 2016 haben die deutschen Insurtechs in Finanzierungsrunden mehr als 80 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das geht aus einer Untersuchung des Münchener Fintech-Start-ups Finanzchef24 hervor. Demnach hat sich das Finanzeriungsvolumen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.

mehr ...

Immobilien

Baufi Secure: Neues Absicherungsprodukt für Immobiliendarlehen

Was geschieht, wenn Immobilienkäufer ihre Darlehensraten aufgrund von Krankheit oder Arbeitslosigkeit nicht mehr bedienen können? Das Produkt Baufi Secure will die Immobilienfinanzierung flexibel absichern.

mehr ...

Investmentfonds

Merck Finck sieht Rückenwind für Aktien

Kurz vor der Amtseinführung von Donald Trump sind vermehrt kritische Stimmen von der Investmentseite laut geworden. Merck Finck blickt der kommenden Handelswoche dennoch optimistisch entgegen.

mehr ...

Berater

WhoFinance und Defino bauen Kooperation aus

Wie das Bewertungsportal WhoFinance und das Defino Institut für Finanznorm mitteilen, haben sie ihre beiden Portale eng miteinander vernetzt. Dadurch sollen Finanzberater und Vermittler künftig die Qualität ihrer Beratung noch besser im Internet darstellen können.

mehr ...

Sachwertanlagen

Doric zieht positive Bilanz für 2016

Quadoro Doric hat mit der kernsanierten Büroimmobilie Trappenburch in Utrecht eine weitere Immobilie für den offenen Spezial-AIF Vescore Sustainable Real Estate Europe übernommen und damit das Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen.

mehr ...

Recht

LV-Verträge als Kreditsicherung: Widerspruchsrecht verwirkt

Werden Lebensversicherungsverträge zur Immobilienfinanzierung eingesetzt, kann das Widerspruchsrecht des Versicherten verwirkt sein, auch wenn die Widerspruchsbelehrungen der Policen nicht korrekt sind. Knackpunkt ist die Bedeutung der Policen als Sicherungsmittel.

mehr ...