Anzeige
Anzeige
21. Oktober 2014, 10:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

bAV-Stau: Mitarbeiter emotionalisieren

Arbeitnehmer zeigen grundsätzlich großes Interesse an einer betrieblichen Altersversorgung (bAV), an konkreten Handlungen mangelt es allerdings in den meisten Fällen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Towers Watson. Eine “Emotionalisierung in der Kommunikation der bAV-Vorteile” könne Abhilfe schaffen, so die Berater.

Arbeitnehmer

“Die Kommunikation muss tiefer gehen und die richtigen Botschaften senden, um die Mitarbeiter auch auf emotionaler Ebene von der Vorteilhaftigkeit der bAV zu überzeugen”, so die Towers-Watson-Studie.

Laut der aktuellen Umfrage von Towers Watson vertrauen nur knapp 25 Prozent der 2.000 befragten Arbeitnehmer in Deutschland darauf, aus der staatlichen Sozialversicherung ein angemessenes Renteneinkommen zu erhalten. Im Zuge dessen komme der bAV eine immer größere Bedeutung zu, heißt es.

Arbeitnehmer erwarten Engagement des Arbeitgebers

Demnach ist die bAV für viele Mitarbeiter bereits die wichtigste oder zweitwichtigste Einkommensquelle im Alter. Zudem erwarten Arbeitnehmer ein aktives Engagement ihres Arbeitgebers im Rahmen ihrer Altersversorgung.

Obwohl ein Großteil der Unternehmen bereits Vorsorgepläne anbiete, reiche jedoch, so Towers Watson, das bloße Angebot nicht aus, um die Mitarbeiter zu motivieren, dieses auch zu nutzen.

Die Arbeitnehmer haben laut der Studie sehr konkrete Vorstellungen, was die Ausgestaltung ihrer bAV angeht: Über drei Viertel wünschen sich einen “Inflationsschutz” und mehr als zwei Drittel wollen eine Auswahlmöglichkeit bei der späteren Auszahlung (Rente oder Einmalzahlung).

Seite zwei: “Kommunikation emotionalisieren”

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Krankenkassen geben mehr für freiwillige Angebote aus

Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für freiwillige Leistungen haben sich in den vergangenen vier Jahren fast verdoppelt. Das geht nach einem Bericht der “Berliner Zeitung” (Mittwoch) aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums hervor, die die Linken-Gesundheitspolitikerin Birgit Wöllert angefordert hat.

mehr ...

Immobilien

Vorgeschobener Eigenbedarf: Mieter steht Schadensersatz zu

Ein Mieter, dem aufgrund von Eigenbedarf gekündigt wurde, klagte vor mehreren Instanzen auf Schadensersatz, da der Vermieter die Wohnung nach seinem Auszug nicht wie angekündigt nutzte. Der Bundesgerichtshof (BGH) gab dem Kläger in einem Urteil am Mittwoch Recht.

mehr ...

Investmentfonds

Münchener Rück erwartet Brexit-Schaden für UK-Wirtschaft

Der Rückversicherer Munich Re erwartet in den nächsten zwei Jahren einen deutlich spürbaren Brexit-Schaden für die britische Konjunktur.

mehr ...

Berater

Finanzierung für Selbstständige und Unternehmer

Für Selbstständige und Freiberufler ist es deutlich schwieriger, einen Kredit zu erhalten als für Angestellte. Aber es gibt nicht nur den klassischen Bankkredit. Wer bei der Kreditanfrage von seiner Hausbank eine Absage erhält, kann zu anderen Mitteln greifen. Wir zeigen auf, welche Alternativen es gibt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Offshore-Strom legt deutlich zu

Lange fehlten oft die Verkabelungen, um den aus See produzierten Strom an Land zu bringen. Doch jetzt scheinen die Offshore-Windparks ihren Beitrag zur Stromerzeugung in einem deutlich größeren Umfang zu leisten.

mehr ...

Recht

Makler oder Mehrfach-Agent? Versicherungsnehmer ist beweisbelastet

Für die Behauptung, ein Versicherungsvermittler, der die Antragsfragen aufgenommen hat, sei als Mehrfach-Agent tätig geworden, ist der Versicherungsnehmer beweisbelastet. Dies entschied das Oberlandesgericht Dresden in einem aktuellen Urteil.

mehr ...