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6. Januar 2016, 16:53
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GDV-Statistik: BU-Versicherer leisten schnell und unkompliziert

Versicherte, die Leistungen bei Berufsunfähigkeit beantragen, haben in mehr als drei Viertel der Fälle Erfolg. Dies ergab eine Auswertung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Gutachten würden hingegen kaum eingeholt, so der GDV.

Unfall Berufsunfaehigkeit in GDV-Statistik: BU-Versicherer leisten schnell und unkompliziert

Versicherer leisten in der Regel schnell und unkompliziert, urteilt der GDV auf Basis seiner Branchenuntersuchung.

Die erstmals erhobene Branchenstatistik zeigt, dass in 2014 knapp 77 Prozent der Versicherten, die von ihnen beantragte BU-Leistung auch erhielten. Versicherer gaben nur bei knapp sechs Prozent der Anträge ein Gutachten in Auftrag, um die geltend gemachten Ansprüche näher zu prüfen. Die Gutachten bestätigten in 60 Prozent der Fälle eine Berufsunfähigkeit und entschieden damit im Sinne des Antragstellers.

Annahmequote von über 94 Prozent

Weiter zeigt sich, dass zwischen Eingang des vollständigen Leistungsantrags und der Leistungsentscheidung im Mittel knapp 13 Kalendertage vergingen. Darüber hinaus macht die Statistik deutlich, dass die Aussichten auf einen BU-Vertrag größer sind als gemeinhin angenommen wird: Von rund 823.000 BU-Interessenten erhielten 776.000 ein Vertragsangebot, um sich gegen eine Berufsunfähigkeit abzusichern. Dies entspricht einer Annahmequote von über 94 Prozent.

“Die Unternehmen leisten – schnell und unkompliziert. Gutachten spielen nur eine Nebenrolle. Zudem bekommt so gut wie jeder, der sich gegen Berufsunfähigkeit absichern möchte, auch ein Angebot von einer Versicherung”, fasst Peter Schwark, Mitglied der GDV-Hauptgeschäftsführung, die Umfrageergebnisse zusammen.

Die Statistik zu Versicherungs- und Leistungsanträgen stützt sich laut GDV auf die Angaben von Unternehmen, die zusammen rund 84 Prozent des Marktes in der Berufsunfähigkeitsversicherung abdecken. Die Angaben zu Gutachtenquoten beziehen sich auf Unternehmen mit einem Marktanteil von zusammen rund 60 Prozent. (kl)

Foto: Shutterstock

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