Das berichtet die Aream Group. „Geringes Windaufkommen, regionale Extremwetterereignisse sowie unterdurchschnittliche Einstrahlungswerte waren operative Herausforderungen“, sagt Patrick Lemcke-Braselmann, Co-CEO der Aream. „Gleichzeitig zeigt sich: Professionelles Asset-Management und hybride Portfolios zahlen sich auch unter schwierigen Rahmenbedingungen aus.“
Dabei führten Schnee und Eis in überdurchschnittlich vielen Fällen zu Mindererträgen. „Einige PV-Module waren länger von Schnee bedeckt als normal, auch bei den Windrädern führte Vereisung der Rotorblätter zu geringeren Erträgen“, sagt Lemcke-Braselmann. So spiegeln die Produktionszahlen die außergewöhnlichen Wetterbedingungen wider, belegen zugleich aber die Stabilität und technische Leistungsfähigkeit der Anlagen.
Im Photovoltaik-Portfolio der Aream Group lag die Stromproduktion im Januar 2026 demnach insgesamt unter den langfristigen P50-Erwartungen. Über alle betrachteten Länder hinweg wurden die Ziele nur zu rund 70 Prozent erreicht. Die Analyse zeige jedoch deutlich, dass der Haupttreiber dieser Abweichung die außergewöhnlichen Einstrahlungsbedingungen war. Bereinigt um die tatsächlich verfügbare Sonneneinstrahlung erreichte das Portfolio eine Zielerreichung von 89 Prozent.
Schnee auf den Solarmodulen
In Deutschland sorgten trotz leicht überdurchschnittlicher Sonnenstunden vor allem Schneeablagerungen auf den Modulen für Mindererträge. Die bereinigte Zielerreichung lag hier bei 68 Prozent. Spanien bestätigte erneut seine Rolle als stabiler Ertragsanker: Trotz sehr geringer Einstrahlung erreichten die Aream-Anlagen bereinigt nahezu das Sollniveau (99 Prozent). In Italien führten insgesamt schwache Einstrahlungswerte zu leicht unterdurchschnittlichen Erträgen, die bereinigte Zielerreichung lag dennoch bei soliden 94 Prozent.
Auch im deutschen Windportfolio der Aream Group setzte sich der bereits aus dem Vorjahr bekannte Trend fort. Geringe Windverfügbarkeit sowie zusätzliche Effekte durch Rotorblattvereisung führten zu einer Zielerreichung für den zurückliegenden Monat von 66,2 Prozent. „Der Januar 2026 war geprägt von außergewöhnlichen Wetterbedingungen, die sich unmittelbar in den Erzeugungszahlen widerspiegeln“, sagt Lemcke-Braselmann. „Entscheidend ist jedoch, dass unsere Anlagen technisch stabil laufen und die Performance – insbesondere relativiert anhand der tatsächlichen Wetterdaten – auf einem hohen Niveau liegt.“
So werden mit zunehmender Speicherleistung die hohen Volatilitäten bei den Strompreisen immer weiter abnehmen. „Mit Blick auf die kommenden Monate ist eine Normalisierung der Wetterbedingungen und damit eine schrittweise Annäherung an die langfristigen Ertragsziele zu erwarten“, sagt Lemcke-Braselmann.














