Hep global kehrt in die Gewinnzone zurück

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Hep global ist auf Solaranlagen spezialisiert (Symbolbild).

Der Solar-Spezialist Hep global hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem positiven Konzernergebnis abgeschlossen und die Profitabilität deutlich verbessert. Ausschlaggebend waren vor allem höhere Erlöse aus der Projektentwicklung und eine fokussierte Unternehmensstrategie.

Hep global hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung abgeschlossen. Der auf die Entwicklung und den Betrieb von Photovoltaikprojekten spezialisierte Konzern steigerte einer Unternehmensmitteilung zufolge den Umsatz auf 45,8 Millionen Euro nach 43,5 Millionen Euro im Vorjahr und erreichte damit die zuletzt kommunizierte Prognose. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich von minus 4,8 Millionen Euro auf 10,8 Millionen Euro und lag ebenfalls innerhalb der Prognosespanne.


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Unter dem Strich erzielte das Unternehmen einen Konzerngewinn von 2,9 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 9,1 Millionen Euro angefallen war. Auch der operative Cashflow entwickelte sich deutlich besser und stieg auf 8,1 Millionen Euro nach minus 24,8 Millionen Euro im Jahr 2024.

Maßgeblich für die Entwicklung waren demnach die stärkere Ausrichtung auf das Servicegeschäft sowie höhere Erlöse aus der Entwicklung von Solarparks. Diese verdoppelten sich im Jahresvergleich auf 41,9 Millionen Euro. Wesentliche Beiträge kamen aus Projekten in Deutschland und Polen. Gleichzeitig reduzierte das Unternehmen seine Kostenbasis und steigerte die operative Effizienz.

Projektentwicklung treibt Geschäft an

Die Bestandsveränderung der unfertigen Leistungen belief sich auf 13,5 Millionen Euro. Hintergrund sind bereits erbrachte Entwicklungs-, Planungs-, Beschaffungs- und Errichtungsleistungen, insbesondere für Solarparkprojekte in den USA und Deutschland. Der Bilanzansatz der unfertigen Leistungen erhöhte sich dadurch zum Jahresende auf 65,7 Millionen Euro.

Trotz dieses Bestandsaufbaus verbesserte sich der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit um 32,9 Millionen Euro auf 8,1 Millionen Euro. Nach Angaben des Unternehmens unterstreicht dies die gestiegene operative Leistungsfähigkeit.

Seit der Trennung vom Investmentgeschäfts Ende 2024 konzentriert sich Hep global vollständig auf die Entwicklung und den Betrieb von Photovoltaikprojekten. Ergänzend integriert das Unternehmen zunehmend Batteriespeichersysteme in seine Projekte. Seitdem ist die für die Fonds zuständige HEP KVG rechtlich von Hep global abgetrennt.

Ausblick für 2026

„Das Geschäftsjahr 2025 markiert für Hep global einen wichtigen Wendepunkt. Nach den Herausforderungen der vergangenen Jahre ist es uns gelungen, die operative Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens eindrucksvoll unter Beweis zu stellen und wieder in die Gewinnzone zurückzukehren. Besonders erfreulich ist, dass wir dieses Ergebnis nicht durch Einmaleffekte, sondern durch die konsequente Umsetzung unserer Strategie und eine starke operative Entwicklung erzielt haben“, erklärt Christian Hamann, CEO des Hep global-Konzerns.

Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet die Geschäftsführung mit Umsatzerlösen zwischen 45 und 55 Millionen Euro sowie einem EBIT zwischen null und zehn Millionen Euro. Die Prognose berücksichtigt eine im Mai 2026 vereinbarte strategische Partnerschaft mit einem externen Investor für das USA-Geschäft. Nach Angaben des Unternehmens wird das im Vergleich zu 2025 niedrigere erwartete EBIT vor allem dadurch beeinflusst, dass die angestrebte Gesamtfinanzierungslösung voraussichtlich erst in der zweiten Jahreshälfte umgesetzt wird. Deren Ausgestaltung und Zeitplan wirken sich auch auf die Höhe der Umsätze aus.

In den Kernmärkten Deutschland, Italien, Polen, USA, Kanada und Japan will Hep global die bestehende Projektpipeline weiter ausbauen und schrittweise monetarisieren. Zudem soll die Integration von Batteriespeicherlösungen in die Projektentwicklung weiter vorangetrieben werden.


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