Programm „Bestform 2030“ zeigt Wirkung: W&W steigert Halbjahresergebnis

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Foto: W&W
Jürgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender W&W AG

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe hat ihr Konzernergebnis im ersten Halbjahr 2026 verbessert und bestätigt ihre Prognose für das Gesamtjahr. Während die Schadenversicherung robuste Kennzahlen liefert, reagiert der Konzern mit weiteren Maßnahmen auf die Herausforderungen im Bauspargeschäft.

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) hat im ersten Halbjahr 2026 ihr IFRS-Konzernergebnis auf 105 Millionen Euro gesteigert. Im Vorjahreszeitraum hatte das Ergebnis bei 91 Millionen Euro gelegen. Wie aus einer Mitteilung des Unternehmens hervorgeht, bewegt sich das Ergebnis im Rahmen der Erwartungen.

Den Angaben zufolge profitierte der Konzern von einer stabilen Geschäftsentwicklung in mehreren Sparten. Gleichzeitig setzt W&W das Effizienzprogramm „Bestform 2030“ fort und hat nach eigenen Angaben Maßnahmen eingeleitet, um die Ertragslage im Bauspargeschäft zu verbessern.


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Vorstandsvorsitzender Jürgen A. Junker erklärt: „Die W&W-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2026 ihre nachhaltige Stärke erneut unter Beweis gestellt.“ Zugleich verweist er darauf, dass im Bauspargeschäft „bereits notwendige Schritte zur Ertragssteigerung identifiziert und eingeleitet wurden“.

Versicherungsgeschäft entwickelt sich unterschiedlich

In der Schaden- und Unfallversicherung belief sich das Neu- und Ersatzgeschäft zum 30. Juni auf 281 Millionen Euro nach 291 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Wachstum verzeichnete die Württembergische unter anderem im Kraftfahrt- sowie im Privatkundengeschäft. Die Combined Ratio nach IFRS 17 lag brutto bei 86,7 Prozent nach 83,8 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Die Personenversicherungen entwickelten sich den Angaben zufolge ebenfalls positiv. Die Beitragssumme des Neugeschäfts der Württembergischen Lebensversicherung stieg auf 1.857 Millionen Euro nach 1.766 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. In der betrieblichen Altersvorsorge erhöhte sich die Beitragssumme auf 644 Millionen Euro nach 569 Millionen Euro. Der Jahresneubeitrag der Krankenversicherung ging dagegen auf 5,4 Millionen Euro nach 5,9 Millionen Euro zurück.

Im Geschäftsfeld Wohnen erreichte das Neugeschäftsvolumen für wohnwirtschaftliche Zwecke 7.553 Millionen Euro nach 8.479 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2025 (Summe aus Brutto-Neugeschäft sowie dem Kreditneugeschäftsvolumen inklusive Vermittlungen ins Fremdbuch). Das Kreditneugeschäftsvolumen sank von 2.762 auf 2.446 Millionen Euro. Das Netto-Neugeschäft nach Bausparsumme legte hingegen um 3,3 Prozent auf 4.336 Millionen Euro zu und entwickelte sich damit laut W&W besser als der Markt. Der Bestand an Baudarlehen wuchs um 2,5 Prozent auf 30,9 Milliarden Euro.

Kapitalausstattung bleibt solide

Die finanzielle Ausstattung des Konzerns blieb nach Angaben der W&W-Gruppe stabil. Das Eigenkapital erhöhte sich zum 30. Juni 2026 auf 5.008 Millionen Euro nach 4.936 Millionen Euro zum Jahresende 2025. Die Bilanzsumme stieg von 72,5 Milliarden Euro auf 75,0 Milliarden Euro.

Auch die Ratingagentur Standard & Poor’s bestätigte die Ratings mit stabilem Ausblick. Die Kerngesellschaften des Konzerns verfügen weiterhin über ein Rating von „A-“, die W&W AG über ein Rating von „BBB+“.

Für das Gesamtjahr hält die W&W-Gruppe an ihrer Prognose fest. Erwartet wird weiterhin ein IFRS-Konzernergebnis nach Steuern zwischen 120 und 150 Millionen Euro. Die Prognose steht unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung von Konjunktur, Inflation, Kapitalmärkten sowie der Schadenbelastung durch Naturereignisse.


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