Die MediaMarktSaturn-Mutter Ceconomy hat im bis Ende September laufenden Geschäftsjahr 2025/26 deutlich mehr umgesetzt und verdient als im Vorjahr. Nach vorläufigen Zahlen stieg das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 27 Prozent auf 515 Millionen Euro. Der Erlös wuchs um 5,3 Prozent und erreichte damit 24,0 Milliarden Euro, wie das Düsseldorfer Handelsunternehmen mitteilte. Für die Ceconomy-Aktie fällt die Meldung in eine Phase, in der die vom chinesischen Online-Händler JD.com angekündigte Übernahme des Konzerns voranschreitet.
| Kennzahl | Geschäftsjahr 2025/26 | Veränderung zum Vorjahr |
|---|---|---|
| Umsatz | 24,0 Milliarden Euro | plus 5,3 Prozent |
| Bereinigtes Ebit | 515 Millionen Euro | plus 27 Prozent |
| Filialen | 1.068 | plus eins |
| Länder | elf | unverändert |
| Mitarbeiter | rund 50.000 | keine Angabe |
15 Quartale in Folge mit wachsender Profitabilität
Das vierte Quartal sei bereits das 15. in Folge mit wachsender Profitabilität gewesen, teilte Ceconomy mit. Besonders gut entwickelten sich demnach die Sparten Haushaltsgeräte sowie IT und Mobilgeräte. Der Konzern spricht zudem von einem soliden Fundament für weiteres Wachstum. Für das Geschäftsjahr 2028/29 peilt Ceconomy ein bereinigtes Ebit von rund 800 Millionen Euro an. Die endgültigen Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr will das Unternehmen am 14. Dezember vorlegen.
1.068 Filialen und rund 50.000 Beschäftigte
Zum Ende des Monats September unterhielt Ceconomy insgesamt 1.068 Standorte unter den Marken MediaMarkt, MediaWorld und Saturn, verteilt auf elf europäische Länder. Damit gab es einen Standort mehr als im Vorjahr. Die Mehrheit der Filialen, nämlich 390, befand sich in Deutschland. Für den Konzern arbeiten den Angaben zufolge rund 50.000 Menschen. Das Geschäft umfasst vor allem Elektronikprodukte und Dienstleistungen für Privatkunden.
Ceconomy-Aktie: Übernahme durch JD.com noch in EU-Prüfung
Der chinesische Online-Händler JD.com will Ceconomy vollständig übernehmen. Das Bundeskartellamt hat den Zusammenschluss bereits freigegeben. Die Prüfung durch die EU-Wettbewerbshüter dauert dagegen noch an.














