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Private Equity im europäischen Mittelstand: Ein attraktiver Portfolio-Baustein

Foto: Stefanie Aumiller
Autor: Nico Auel, Vorstand Munich Private Equity

In nahezu allen Volkswirtschaften der Welt bilden mittelständische Unternehmen das wirtschaftliche Rückgrat. Sie sichern Arbeitsplätze, treiben Innovationen voran und prägen die Wertschöpfungsketten. Anders als börsennotierte Großkonzerne stehen sie selten im Rampenlicht und damit auch nicht im Anlagefokus. Der Zugang zu diesem Teil der Wirtschaft erfolgt über Private Equity.

Innerhalb der Anlageklasse Private Equity sind Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen beliebt, insbesondere im Lower Mid-Market. Nach einer aktuellen Umfrage von Rede Partners planen 62 Prozent der institutionellen Investoren, ihre Allokation in diesem Segment zu erhöhen. Damit rangiert der Lower Mid-Market deutlich vor den größeren Segmenten. Doch was verbirgt sich hinter dem Lower Mid-Market? Gemeint sind etablierte mittelständische Firmen mit belastbaren Geschäftsmodellen, häufig inhabergeführt und langfristig ausgerichtet. Viele stehen vor strukturellen Entwicklungsschritten wie Nachfolgeregelungen, Internationalisierung oder organisatorischer Professionalisierung und benötigen dafür externes Kapital und Knowhow.

Beteiligungen an den interessantesten dieser Hidden Champions kommen häufig auf Basis langjähriger Beziehungen zwischen Unternehmensinhaber und Private-Equity-Manager zustande. Das heißt: Investitionen werden meist von spezialisierten Private-Equity-Fonds umgesetzt, die sich auf bestimmte Länder oder Branchen konzentrieren und die Unternehmen vor Ort sowie deren Inhaber bereits lange und gut kennen.

Warum steht der Lower Mid-Market
so hoch im Kurs?

Die Private-Equity-Manager in diesem Segment setzen bei ihren Beteiligungen vergleichsweise wenig Fremdkapital ein und schaffen Wertschöpfung aus operativer Weiterentwicklung. Das heißt für Anleger: Ihre Investitionen sind unabhängiger vom aktuell vorherrschenden Zinsniveau oder der Marktlage. In den vergangenen Jahren hat sich dies spürbar ausgezahlt.

Werden die Unternehmen wieder veräußert, hat der Lower Mid-Market ebenfalls Vorteile, denn es stehen drei Optionen zur Verfügung: der Verkauf an strategische Investoren, die Veräußerung an andere Private-Equity-Fonds oder der Börsengang. Diese Vielfalt reduziert die Abhängigkeit etwa von guten Kapitalmarktfenstern für einen Börsengang, der im Large-Cap-Segment häufig die einzige Exit-Option darstellt. Das Resultat: Auch in Phasen mit Unsicherheit werden in diesem Segment weiter Exits die Investoren erzielt.

Die besten Fonds nehmen allerdings kaum noch neue Investoren auf. Wer Zugang zu den attraktivsten Managern im Lower Mid-Market haben möchte, benötigt daher einen Partner, der nachweislich Tickets in den Fonds der besten Manager erhält. Hier kommen wir ins Spiel.

Unser MPE Private Equity ELTIF investiert gezielt in ausgewählte europäische Lower-Mid-Market-Fonds. Diese sind in der Regel überzeichnet. Das heißt, sie hätten von Investoren deutlich mehr Kapital annehmen können, als sie tatsächlich tun. Anleger erhalten daher Zugang zur Fonds-Elite und streuen ihr Kapital dank des Dachfondskonzepts sicherheitsorientiert über eine Vielzahl an mittelständischen Unternehmen verschiedener Länder und Branchen. 

Finanzberater können ihren Kunden mit dem ELTIF den Zugang zu einem Segment eröffnen, das institutionelle Investoren seit Jahren immer stärker nutzen. Für Privatanleger kann Private Equity im europäischen Lower Mid-Market eine langfristig orientierte Ergänzung im Portfolio darstellen – mit Zugang zu realwirtschaftlicher Wertschöpfung jenseits der Börse.

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