Toyota Motor Corporation wird gleichberechtigter Gesellschafter des Brennstoffzellen-Joint-Ventures cellcentric. Eine entsprechende verbindliche Vereinbarung haben Toyota, die Volvo Group, Daimler Truck und cellcentric unterzeichnet. Nach Abschluss der Transaktion wird jeder der drei Industriepartner ein Drittel der Anteile an dem Unternehmen halten.
Die Vereinbarung folgt auf die Ende März unterzeichnete Absichtserklärung. Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der erforderlichen behördlichen Genehmigungen und wird gegen Ende 2026 oder Anfang 2027 erwartet.
Mit dem Einstieg von Toyota wollen die Partner die Entwicklung und Produktion von Brennstoffzellensystemen für schwere Nutzfahrzeuge vorantreiben. Ziel ist es, die technologische Wettbewerbsfähigkeit von cellcentric auszubauen und die industrielle Fertigung weiter zu skalieren.
Wasserstofftechnologie für schwere Nutzfahrzeuge
Cellcentric soll auch künftig als eigenständiges Unternehmen agieren und Kunden aus unterschiedlichen Bereichen bedienen. Dazu zählen Anwendungen im schweren Straßengüterverkehr ebenso wie Geländefahrzeuge, Reisebusse, Schienenfahrzeuge, stationäre Stromerzeugung und schwere Arbeitsmaschinen.
Darüber hinaus wollen die drei Industrieunternehmen gemeinsam mit Verbänden und weiteren Partnern entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette den Ausbau der Wasserstoffversorgung sowie der notwendigen Infrastruktur unterstützen. Damit soll die Verbreitung wasserstoffbasierter Antriebslösungen im Nutzfahrzeugbereich beschleunigt werden.
Unabhängig von der Zusammenarbeit bei cellcentric bleiben die Volvo Group, Daimler Truck und Toyota in ihren übrigen Geschäftsfeldern eigenständige Wettbewerber.
Abschluss der Transaktion für Ende 2026 erwartet
Der Vollzug der Transaktion wird für Ende 2026 beziehungsweise Anfang 2027 erwartet. Voraussetzung sind die ausstehenden kartell- und aufsichtsrechtlichen Genehmigungen.
Nach Angaben der Volvo Group werden aus der Transaktion keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertragslage oder die Finanzposition des Unternehmens erwartet.





