Die Vema Versicherungsmakler Genossenschaft eG übernimmt 9,9 Prozent der Anteile an der BCA AG. Mit dem Einstieg vertiefen beide Unternehmen ihre seit 2023 bestehende Kooperation. Für angebundene Makler soll sich vor allem der Zugang zu Investmentlösungen erweitern. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, Versicherungs- und Investmentangebote stärker miteinander zu verzahnen. Damit sollen Makler beide Bereiche integriert beraten können.
Johannes Neder, Vorstand der Vema, betont die strategische Bedeutung des Einstiegs: „Mit der Beteiligung setzen wir ein Zeichen, den offenen Marktzugang für freie Makler zu erhalten und sichern für unsere Makler den Zugriff auf leistungsfähige Investmentlösungen. Die BCA mit ihrem Rückhalt durch die Anteilseigner aus Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit mit Wurzeln im Maklermarkt und die Vema als genossenschaftliche Organisation der Makler teilen das Ziel, ungebundene und eigenständige Vermittler zu stärken und deren Lebenswerk zu erhalten.“
Auch auf Seiten der BCA wird die Beteiligung als konsequenter Schritt gesehen. Vorstand Dr. Frank Ulbricht hebt die gemeinsame Ausrichtung hervor: „Die Vertiefung der Kooperation durch die Beteiligung unterstreicht unser gemeinsames Ziel, unseren angeschlossenen Partnern eine sichere Heimat zu bieten, die frei von Investoreninteressen ist. Durch die Grundidee der Genossenschaft, die auch die Rechtsform der bisherigen BCA-Aktionäre prägt, ist die Unabhängigkeit der beiden Marktplätze BCA und Vema in einzigartiger Weise gewährleistet. Die Zusammenarbeit schafft eine Win-Win-Win-Situation für die beiden Organisationen und die angeschlossenen Makler.“
Beide Partner planen, die Zusammenarbeit im Laufe des Jahres weiter auszubauen. Konkrete Maßnahmen sollen schrittweise folgen. Im Zuge der Transaktion erwirbt die Vema alle bislang von der Knörrer GmbH bzw. der bbg Betriebsberatungs GmbH gehaltenen Anteile. Über weitere Details vereinbaren die Beteiligten Stillschweigen.















