Vorläufige Bilanz 2022: Prisma Life legt um 30 Prozent zu

Foto: Prisma Life
Holger Beitz, CEO von Prisma Life

Trotz schwierigen Marktumfeldes erzielt der Liechtensteiner Lebensversicherer Prisma Life nach vorläufigen Zahlen auch für das Geschäftsjahr 2022 ein Umsatzwachstum. So steigen die Bruttobeitragseinnahmen auf mehr als 140 Millionen Euro. Das Neugeschäft legte im Vorjahresvergleich um rund 30 Prozent zu.

Zum Jahresende erwartet die Prisma Life eine deutliche Verbesserung der Solvabilitätsquote in der Größenordnung von 175 Prozent.

Nach Angaben des Versicherers gab es auch in diesem Jahr im Rahmen der laufenden Verträge mit Fondspolicen wieder hohe Zuzahlungen. In den ersten drei Quartalen 2022 waren es 28 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

„Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis vor dem Hintergrund von Inflation, Krieg in der Ukraine und Corona-Auswirkungen“, sagt PrismaLife-CEO Holger Beitz. „Diese Sparer handeln richtig: Mit ihrem rationalen Verhalten kompensieren sie zusätzliche beziehungsweise neue Risiken. Das bestätigt unsere Vertragsstrategie mit flexiblen Vorsorgemodellen“, so Beitz weiter

Verstärktes Wachstum in Europa

Zudem schreitet die Internationalisierung des Geschäfts weiter voran. So wurde der Markteintritt in Belgien erfolgreich fortgesetzt, zunächst im Bereich der Sterbegeldversicherung. Man habe als Team das Potenzial, noch weiter zulege, so Beitz.

Nachhaltigkeitsstrategie zahlt sich aus

Die positive Geschäftsentwicklung führt Beitz auch auf die konsequente Nachhaltigkeitsstrategie des Versicherers zurück: „Wir sind sehr stolz, dass wir auch im externen Urteil zu den Vorreitern bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen gehören.“

Mit ihrem ESG-Bericht hatte sich die PrismaLife – als eine der kleinsten Gesellschaften im Kreis der bewerteten Unternehmen – in der Spitzengruppe der Nachhaltigkeitsberichte von Versicherungsunternehmen (Platz 6 von 47) positionieren können und erneut eine „Gold“-Bewertung im Nachhaltigkeitsranking von Zielke Research erzielt.

Mit einer Steigerung unserer Punktzahl um rund 50 Prozent sei der Sprung von Platz 8 im Vorjahr auf Platz 6 gelungen. Im Teil-Ranking Environment stehe man sogar auf Platz 2. „Das bestätigt unser stetiges Bestreben, unternehmerische Verantwortung ernst zu nehmen“, sagt Beitz.

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