Quirin Bank will durch Kapitalerhöhung über zehn Millionen Euro abzapfen

Die Berliner Honorarberatungsbank Quirin will ihren Wachstumskurs mit frischem Geld ihrer Aktionäre fortsetzen. Zudem stellt das Unternehmen einen Neuzugang im Aufsichtsrat vor.

anzapfFast zehneinhalb Millionen Euro will die Quirin Bank im Rahmen einer Kapitalerhöhung einsammeln. Rund sechs Millionen neue Aktien bietet das Geldhaus seinen Anteilseignern exklusiv zum Preis von 1,7 Euro pro Papier an. Das Angebot läuft bis zum 14. Dezember.

Nicht nur die Kapitalbasis, auch der Aufsichtsrat soll verstärkt werden: Der mit zwanzig Prozent an der Quirin Bank beteiligte Finanzinvestor RHJ International schickt den ehemaligen Dresdner-Bank-Vorstand Heinrich Linz in das Kontrollgremium.

Ansonsten zieht man an der Berliner Honorarberatungsfront nach dreijähriger Unternehmensgeschichte ein positives Fazit: Das verwaltete Vermögen ist inzwischen auf mehr als 1,5 Milliarden Euro gestiegen (2008: eine Milliarde Euro) und die Zahl der Privatkunden auf 5.100 (2008: 3.000), wie das Unternehmen mitteilt. Die Rendite vor Kosten, die für Kunden in diesem Jahr erwirtschaftet wurde, beziffert die Bank auf sechs Prozent.

An der von Quirin-Chef Karl Matthäus Schmidt initiierten Petition für ein Provisionsverbot haben sich indes bislang rund 600 Bürger beteiligt. (hb)

Foto: Shutterstock

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