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23. April 2012, 11:30
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Soziale Netzwerke bei Gutverdienenden beliebt

Knapp 90 Prozent der gutverdienenden Bundesbürger nutzen das Internet. Das ist das Ergebnis der Studie „Digital Life“ des Marktforschungsunternehmens TNS Infratest. Soziale Netzwerke seien für Finanzdienstleister ein zunehmend interessanter Kanal, mit dieser Zielgruppe in Kontakt zu treten.

Gutverdienende-Internet-Studie-127x150 in Soziale Netzwerke bei Gutverdienenden beliebtGutverdienende weisen demnach eine überdurchschnittliche Internetnutzung im Vergleich zur Gesamtbevölkerung auf (70 Prozent), so TNS. 73 Prozent seien sogar täglich online, verbringen aber zwei Stunden weniger im Netz als der Durchschnitts-Onliner.

Auch bezüglich der mobilen Internetnutzung ist diese Zielgruppe laut TNS ebenfalls bereits weiter als der Durchschnitts-Onliner. Fast ein Drittel surft demnach bereits mit dem Smartphone (deutsche Onliner allgemein: 27 Prozent).

Der Studie zufolge ist die Art der Nutzung  jedoch unterschiedlich. Von Gutverdienenden wird das Internet demnach eher zu funktionalen und weniger zu Entertainment-Zwecken genutzt: Im Vordergrund stehe die Informationsrecherche zu Produkten und Serviceleistungen. 92 Prozent der Onliner mit einem hohen Haushaltsnettoeinkommen recherchieren vor einem geplanten Kauf im Internet.

Auch soziale Netzwerke werden von Gutverdienenden immer stärker angenommen, so TNS. Knapp drei Viertel nutzen demnach soziale Netzwerke, um mit Freunden, Unternehmen oder Marken in Kontakt zu treten. Dabei finde sogar knapp ein Drittel die Möglichkeit interessant, sich in sozialen Netzwerken zu Finanzthemen auszutauschen (deutsche Onliner allgemein: 19 Prozent). Darüber hinaus seien Gutverdienende offener für die Verbindung mit Marken in sozialen Netzwerken: Die in sozialen Netzwerken Aktiven sind demnach mit durchschnittlich 13 Marken oder Organisationen verbunden (deutsche Onliner allgemein: neun Marken oder Organisationen).

„Personen mit einem höheren Haushaltsnettoeinkommen sind sehr gut online erreichbar. Deshalb sind soziale Netzwerke auch für Finanzdienstleister zunehmend eine interessante Option, mit der kaufkräftigen Zielgruppe in Kontakt zu treten“, so Katja Rick, Associate Director in der Finanzmarktforschung bei TNS Infratest.

Für die Studie hat TNS insgesamt 72.000 Personen im Alter von 16 bis 65 Jahren in der Zeit von Juli bis August 2011 in 60 Ländern befragt. (jb)

Foto: Shutterstock

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