11. Juli 2014, 10:31
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Jederzeit mögliche Bestandsübertragung”

Der Münchener Maklerpool Fonds Finanz hat ein neues Konzept entwickelt, das Bestandssicherheit für Makler garantieren soll. Cash.Online sprach mit Norbert Porazik, geschäftsführendem Gesellschafter des Pools, über die Hintergründe des Projekts und die erste Resonanz der Makler.

Makler

“Wir haben das Thema Bestandssicherheit schon immer groß geschrieben. Allerdings wissen wir, dass Studien belegen, dass die Angst um die eigenen Bestände das größte Hemmnis für Vermittler bei der Zusammenarbeit mit einem Maklerpool ist.”

Cash.Online: Das Projekt “100 % Bestandssicherheit” startet am 15. Juli. Was genau hat man sich darunter vorzustellen?

Porazik: Bei unserem Projekt handelt es sich um ein bisher in Deutschland einmaliges System, das Maklern die Sicherheit ihrer Bestände garantiert. Die Vermittler sind dabei alleinige Eigentümer ihres Bestands – unabhängig von einer Zusammenarbeit mit uns. Und egal, was passiert.

Hierfür sichern wir ihnen per Vertriebsvereinbarung zu, dass eine pauschale Bestandsfreigabe vorliegt. Dadurch, dass ein Wirtschaftsprüfer eingeschaltet und zudem auf eine erneute Maklervollmacht bei Bestandsübertragung verzichtet wird, genießen an uns angebundene Partner höchstmögliche Sicherheit.

In der Praxis funktioniert das Ganze dann so: Per verschlüsselter Datenübertragung werden einmal täglich relevante, nicht personenbezogene Bestandsdaten aller über uns geschlossenen Verträge – das sind die IHK-Nummer des betreuenden Vermittlers, die Vertragsnummer der Police und die jeweilige Versicherungsgesellschaft – an eine Kanzlei übermittelt und dort gesichert.

Weil diese minimalen Bestandsdaten an den Wirtschaftsprüfer ausgelagert sind, hat der Vermittler eine wirkliche Garantie für den dauerhaften Zugriff auf seine Bestände. Zeigt er seinen Bestand wiederum bei einer der am Bestandssicherungs-System teilnehmenden Gesellschaften an, so haben sich diese vertraglich dazu verpflichtet, die beim Wirtschaftsprüfer liegenden Daten abzurufen und als Nachweis der Bestandsbetreuung durch den entsprechenden Vermittler zu akzeptieren. Sie stimmen daher einer gewünschten Übertragung zu.

Seite zwei: Wie kam es zu der Idee?

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Mehr Schutz für die Zähne, ambulant und stationär?

Einfach geregelt. Mit den neuen Zusatzversicherungen der SDK. Als Einzelversicherung für Privatpersonen oder als betriebliche Krankenversicherung für Firmen.

mehr ...

Investmentfonds

Wie reagieren die Märkte auf den sich verschärfenden US-Präsidentschafts-Wahlkampf?

Die Corona-Krise hat Präsident Trump in eine etwas schwierige Lage gebracht. Dies hat dazu geführt, dass seine Chancen auf eine Wiederwahl im November von einigen Beobachtern in Frage gestellt wird. Wenn man bedenkt, was Präsident Trump während seiner Amtszeit zugunsten des Unternehmenssektors bewirkt hat, gibt es in der Tat guten Grund zur Sorge, sollten einige der von ihm eingeführten Maßnahmen im Falle eines Biden-Sieges rückgängig gemacht werden. Aber ist es so einfach? Genauso wichtig ist es zu berücksichtigen, wie der Kongress aufgeteilt sein wird. Ein Kommentar von François Rimeu, Senior Strategist, La Française AM

mehr ...

Berater

Steuerbetrug: Ein europäischer Wettbewerb

Deutschland verliert etwa 26 Prozent des erzielbaren Körperschaftsteueraufkommens durch Gewinnverschiebungen multinationaler Unternehmen. Forscher der Universitäten Berkeley und Kopenhagen haben herausgefunden, dass 2017 weltweit etwa 700 Milliarden US-Dollar an multinationalen Gewinnen in Steueroasen verschoben wurden. Die Statista-Grafik zeigt den geschätzten Anteil des gewonnenen oder verlorenen Körperschaftsteueraufkommens ausgewählter europäischer Länder für 2017.

mehr ...

Sachwertanlagen

Deutsche Finance konzentriert institutionellen Vertrieb in der Schweiz

Die DF Deutsche Finance Capital Markets GmbH mit Sitz in Zürich verantwortet zukünftig das Capital Raising bei institutionellen Investoren. Kernaufgabe ist die Koordination und Durchführung der internationalen Distribution aller institutionellen Investitionsstrategien der Deutsche Finance Group.

mehr ...

Recht

Insolvenzen: Die Oktober-Welle abschwächen

Die Insolvenz-Zahlen für den April 2020 sagen nichts aus über die tatsächliche Zahlungsfähigkeit der Unternehmen in der Corona-Krise. Im Herbst steigt die Zahl der Insolvenzen voraussichtlich sprunghaft. Sicher kann der Staat nicht alle Firmen retten – und künstlich am Leben gehaltene Zombie-Firmen will niemand. Eine Insolvenzwelle würde aber auch den Bankensektor bedrohen. Anstelle von noch größeren Not-Krediten sollten die rückzahlbaren Liquiditätshilfen unter bestimmten Bedingungen in Zuschüsse umgewandelt werden.

mehr ...