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27. November 2015, 08:01
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Unternehmensnachfolge: In gute Hände abzugeben

Bevor Makler in den Ruhestand gehen können, müssen sie ihre Nachfolge regeln. Nur noch selten tritt der eigene Nachwuchs in die Fußstapfen der alten Hasen. Alternative Lösungen sind der Bestands- oder Unternehmensverkauf. Beide gilt es minutiös vorzubereiten.

Nachfolge

Die beste Strategie für ihren Ausstieg aus dem Berufsleben sehen die meisten Makler in einer internen Nachfolgeregelung.

Makler beschäftigen sich täglich im Sinne ihrer Kunden mit dem Thema Altersversorgung, aber auch sie selbst müssen für den Ruhestand vorsorgen.

Mehr als die Hälfte über 50 Jahre

Von den rund 47.000 Versicherungsmaklern in Deutschland ist nach aktuellen Erhebungen mehr als die Hälfte älter als 50 Jahre. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 40 Prozent der Makler innerhalb der nächsten zehn bis 15 Jahre ihre Tätigkeit aufgeben werden.

Laut einer aktuellen Umfrage der Schutzvereinigung deutscher Vermittler von Versicherungen und anderen Finanzdienstleistungen e.V. (SdV) liegt das gewünschte Renteneintrittsalter der Versicherungsmakler bei rund 67 Jahren.

Für den Ernstfall planen

Ein großer Teil der Vermittler wird also in den kommenden Jahren rein altersbedingt den Ruhestand erreichen. Doch nicht nur aufgrund der demografischen Entwicklung sollten sich Makler mit der Nachfolgeplanung befassen, auch im Falle von schwerer Krankheit oder gar Tod sollte geregelt sein, wie es mit dem Lebenswerk weitergeht.

Dennoch haben laut der SdV-Umfrage bisher lediglich 19 Prozent der befragten Makler bereits mit der Nachfolgeplanung begonnen. Dabei sollte die Nachfolge sorgfältig geplant werden, geht es dabei doch nicht nur darum, jemanden zu finden, der bereit ist, den Bestand beziehungsweise das Unternehmen für einen angemessenen Preis zu übernehmen, sondern auch darum, einen geeigneten Nachfolger zu identifizieren, dem man die Betreuung der Kunden guten Gewissens anvertrauen kann.

Seite zwei: Interne Nachfolgeregelung präferiert

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