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30. September 2015, 08:45
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“Traditionelle Retailbanken werden massiv Marktanteile verlieren”

Das Berliner Fintech-Startup Number26 bietet ein Girokonto mit Kreditkarte, das speziell fürs Smartphone entwickelt wurde. CEO und Gründer Valentin Stalf hat mit Cash.-Online über seine App und die Zukunft des Banking in Deutschland gesprochen.

Number26: Wir sind einfacher, günstiger und schneller als traditionelle Banken

Valentin Stalf: “Wir waren frustriert von den existierenden Angeboten der Banken, fernab der heute technischen Möglichkeiten. Also haben wir die Sache selbst in die Hand genommen.”

Cash.-Online: Was genau leistet Number26?

Stalf: Number26 ist ein Girokonto mit Mastercard, das speziell fürs Smartphone entwickelt wurde. Es ermöglicht dem Nutzer seine Bankgeschäfte ganz einfach und überall zu erledigen. Zum Beispiel dauert die Kontoeröffnung nur acht Minuten. Für jede Kontobewegung gibt es in der gleichen Sekunde eine Push-Nachricht aufs Handy.

Geld kann man per SMS oder E-Mail ganz einfach an Freunde versenden. Zusätzlich kategorisiert Number26 automatisch alle Ausgaben und gibt dem Nutzer einen schnellen Überblick über die persönlichen Finanzen. Wir haben Banking von Grund auf neu gestaltet und auf die Bedürfnisse einer heutigen Generation ausgerichtet.

Das Number26-Girokonto kann man nach nur drei Schritten nutzen: App herunterladen, Konto in unter acht Minuten eröffnen und Geld auf das Number26-Konto überweisen. Schon kann’s losgehen. Die Karte wird in zwei bis drei Tagen zugeschickt.

Wie kam es zu der Idee, eine Banking-App zu entwickeln?

Banking, wie es heute sein sollte – das war unsere Idee. Wir waren frustriert von den existierenden Angeboten der Banken, fernab der heute technischen Möglichkeiten. Also haben wir die Sache selbst in die Hand genommen und ein Girokonto speziell fürs Smartphone entwickelt – ganz ohne alte Lasten beziehungsweise Vorurteile, so wie man es heute gestalten würde. Durch modernste Technologie können wir vieles einfacher, günstiger und schneller machen, als traditionelle Banken.

Wie finanziert sich Number26?

Wir haben zwei Einnahmequellen: jedes Mal, wenn unsere Kunden ihre Number26-Mastercard verwenden, verdienen wir einen kleinen Betrag, der vom Händler übernommen wird. Außerdem verdienen wir einen Prozentsatz der Zinsen, die unser Partnerbank durch die Anlage der Kundengelder verdient.

 

Seite zwei: “Banken haben sich in den letzten Jahren nicht durch Innovationen ausgezeichnet

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1 Kommentar

  1. Number26 hat sich geziehlt ein sehr junges Publikum ausgesucht die viel bereiter sind Ihr Konto auch mal zu wechseln oder ein Zweitkonto zu führen. Ob sich Number26 durchsetzt und am Markt hält gilt abzuwarten, bei dem Start bin ich da aber sehr zuversichtlich.

    Kommentar von girokonto.one — 5. Oktober 2015 @ 22:40

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