Anzeige
Anzeige
8. Oktober 2015, 08:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche sind offen für Fintech-Angebote

Die Mehrheit der Bundesbürger würden Online-Bezahldiensten wie PayPal, ClickandBuy und Apple-Wallet bereits 1.000 Euro anvertrauen. Das geht aus einer Studie der Unternehmensberatung Cofinpro hervor. Bei Geldanlage und Krediten sehen die Deutschen die Angeboten der Fintechs demnach kritischer.

Fintech-Digitalisierung- in Deutsche sind offen für Fintech-Angebote

Im Zahlungsverkehr, bei der Geldanlage und bei Krediten zeigen sich die Deutschen offen für die Angebote von Fintechs.

Laut der Studie würde etwa jeder Dritte einen Kredit von 10.000 Euro oder mehr über Fintechs aufnehmen. Trotz der Offenheit gegenüber der neuen Bankenwelt vertrauen die Deutschen demnach immer noch stark auf die Leistungen der klassischen Banken und legen großen Wert auf Solidität.

Größtes Vertrauen im Zahlungsverkehr

Für die bevölkerungsrepräsentative Studie hat die auf Finanzdienstleister spezialisierte Unternehmensberatung Cofinpro 2.000 Bundesbürgern befragt. Im Zahlungsverkehr sei die  Bereitschaft, auf Fintechs zu setzen, etwas höher als bei Anlage- und Kreditgeschäften.

Laut der Studie ergibt sich für den Zahlungsverkehr ein auf einer Skala von null (dem klassischen Banking sehr verhaftet) bis 100 (vollkommen offen gegenüber neuen Anbietern) ein  Gesamtergebnis von 49 Punkten. Für den Kreditbereich liegt der Wert bei 45 und für den Geldanlagebereich bei 43 Punkten.

Fintechs-Digitalisierung-Studie in Deutsche sind offen für Fintech-Angebote

Quelle: Cofinpro

Lediglich 13 Prozent der Befragten schließen im Zahlungsverkehr einen Wechsel zu Fintechs völlig aus, im Geldanlage– und Kreditbereich sind es jeweils 37 Prozent. Laut der Studienautoren zeigt sich jedoch eine abweichende Tendenz, wenn konkreter bezogen auf einzelne Produkte gefragt wird, inwieweit eine Wechselbereitschaft vorhanden ist. So wollen 57 Prozent der Befragten auf gar keinen Fall auf ihr klassisches Konto bei einer Bank verzichten; lediglich Prozent legen darauf überhaupt keinen Wert.

Der Studie zufolge halten die Deutschen immer dort, wo hinter bestimmten Leistungen erkennbar Banken stehen, ihre Unterstützung auch für notwendig. “Die Bundesbürger wünschen sich eine Mischung aus alter und neuer Bankenwelt. Sie wollen die Bequemlichkeit und Schnelligkeit der Fintechs, aber die Stabilität und Dauerhaftigkeit der klassischen Institute. Dies gilt für alle Altersgruppen und Bildungsschichten gleichermaßen”, meint Joachim Butterweck, Digitalisierungsexperte bei Cofinpro. (jb)

Foto: Shutterstock 

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebliche Krankenversicherung - Mobile Asset Fonds - Immobilienpreise - Nachfolgeplanung

Ab dem 14. September im Handel.

 

Rendite+ 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Ferienimmobilien - Niedrigzinsen - Preisrallye Gewerbeimmobilien - Immobilienkredite

Versicherungen

HDI setzt auf digitale BU-Beratung

Die HDI ermöglicht ab sofort die vollständige digitale Abwicklung der BU-Beratung mittels “vers.diagnose”. Damit sollen Kunden noch während des Beratungsgesprächs zum Thema Berufsunfähigkeit eine belastbare Auskunft über ihre individuelle Versicherbarkeit erhalten.

mehr ...

Immobilien

Wohnimmobilienpreise setzen Aufwärtstrend fort

Die Preise für Wohnimmobilien sind trotz kurzfristiger Schwankungen weiterhin im Aufwärtstrend. Das geht aus einer Auswertung von Europace hervor. Das Unternehmen hat die Preisentwicklung von Bestands- und Neubauhäusern sowie Eigentumswohnungen untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

“Technologie kann nicht ethisch handeln”

“Daten sind das neue Öl”, so der Futurist Gerd Leohnhard auf der Axa Veranstaltung “Tomorrow Augmented”, auf der der Einfluss von Technologie auf unsere Gesellschaft, Arbeits- und Investmentmärkte diskutiert wurde. Leonhard und Vertreter von Axa IM sprachen über Vor- und Nachteile der Digitalisierung unserer Wirtschaft.

mehr ...

Berater

Jetzt also Jamaika – nun gut, wir werden sehen

Die Bundestagswahl ist eine Zäsur für Deutschland. Doch was bedeutet das Ergebnis für die Sachwertbranche? Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Sachwertanlagen

G.U.B. Analyse: „A“ für DFV Hotel Weinheim

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse bewertet den Fonds „DFV Hotel Weinheim“ der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG aus Hamburg mit insgesamt 81 Punkten. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A).

mehr ...

Recht

Das können Vermieter von der Steuer absetzen

Wer eine Immobilie vermietet, erzielt nicht nur Mieteinnahmen, sondern muss auch eine Reihe von Kosten tragen. Cash. gibt einen Überblick über die wichtigsten Positionen, die von der Steuer abgesetzt werden können.

mehr ...