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20. Januar 2015, 12:05
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Nachfolge: Unterstützung für Maklernachwuchs

Die Berliner Unternehmensberatung Consulting & Coaching Dr. Peter Schmidt und die Kanzlei Wirth-Rechtsanwälte veranstalten eine bundesweite Seminarreihe für junge Makler zum Thema Unternehmensnachfolge.

Seminare zur Unternehmensnachfolge

Mit einer Seminarreihe richten sich die Unternehmensberatung Consulting & Coaching und die Kkanzlei Wirth-Rechtsanwälte an junge Makler, die eine Maklerfirma neu aufbauen oder übernehmen.

Die Seminarserie richtet sich an Nachwuchsmakler, die eine Maklerfirma neu aufbauen oder übernehmen wollen. Inhalte der Seminarreihe “JuniorMakler 2015” sind neben juristischen und steuerlichen Aspekten auch Impulse für die strategische Ausrichtung. “Engagierte junge Firmengründer leisten in der Beratung und Vermittlung für ihre Kunden eine großartige Arbeit und verstehen es oft schon sehr gut die “klassischen Tugenden” mit den modernen Kommunikations- und Dokumentationsformen zu verbinden”, so Unternehmensberater Dr. Perter Schmidt.

Oft fehle jedoch “der Weitblick für die strategische Ausrichtung der eigenen Firma auf eine courtageunabhängige Vermittlungstätigkeit, Chancen der Spezialisierung und einer optimalen Gestaltung der innerbetrieblichen Prozesse”, meint Schmidt. Hier wolle man mit den Seminaren “wichtige Impulse und Anregungen” geben.

Unterschätzte Risiken

“Viele Firmengründer unterschätzen die Chancen und Risiken, die sich aus dem gesetzlichen Verhältnis vom Makler als Sachwalter des Kunden ergeben. Maklerverträge und –vollmachten können die Rechte und Pflichten beider Seiten klarer definieren und so die Grundlage einer jahrzehntelangen guten Kundenbeziehung sein”, erläutert Rechtsanwalt Norman Wirth. “Dabei wollen wir die jungen Kollegen nicht allein lassen und unterstützen.”

Der Berliner Fachanwalt für Steuerrecht Markus R. Allenstein soll den Seminar-Teilnehmern zudem Informationen zur optimalen Gestaltung der Gesellschaftsform bei Firmenneugründungen auch in Bezug auf die steuerliche Behandlung näherbringen. “Gerade die Trennung von privaten und geschäftlichen Aspekten kann für den Inhaber einer Maklerfirma aus Haftungsgründen sowie bei der steuerlichen Veranlagung zu einer existenziellen Frage werden. Und dafür wollen wir bei den Firmengründern Problembewusstsein schaffen”, so Allenstein.

Die Seminarreihe startet am 11. Februar 2015 in Berlin. Weitere Seminarorte sind Hamburg, München und Köln. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Makler können sich unter folgenden Webseiten für die kostenpflichtigen Seminare anmelden: www.bestandundnachfolge.berlin sowie www.maklerbestandsverkauf.info (jb)

Foto: Shutterstock

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1 Kommentar

  1. Guten Tag, alles dient doch auch dem vermuteten Ziel, den Makler-Markt deutlich zu bereinigen. Je weniger Makler, desto besser!?! Durch Provisionskürzung, durch Kündigung der VSH, (die nachvollziehbar sind, nur mit viel zu kurzer Kündigungsfrist), etc.
    Zum Artikel würde ich gern Antworten auf zwei Fragen haben:
    1. Wenn ich zwei Versicherungen für ein Risiko abschließe, eine davon subsidär, kann im Schadenfall ausgeschlossen werden, das die “on-Topp” Versicherung nicht in die Schadenregulierung involviert wird, und zwar vom ersten VU, dass den eigenen Schaden damit reduzieren möchte, bei gleicher Prämie?
    Andernfalls würde mir (bisher absolut schadenfrei) die Lösung vielleicht sogar gefallen. Die Prämienbelastung wäre aber auch deutlich höher!
    2. Was macht ein Makler, der – wie ich kürzlich von jemandem gehört habe – durch ein Versehen keine VSH hat, seit 4 oder 5 Jahren. Der Versicherer hat es bei der IHK gemeldet, die haben “gepennt” und sind Ihrer Aufsichtsbehördlichen Pflicht nicht nachgekommen. Nachdem die IHK nun, vermutlich nur aufgrund eines anonymen Hinweises ihren Fehler bemerkt haben, stellt sich mir die Frage, kann der Makler rückwirkend gezwungen werden sich für den gesamten Zeitraum zu versichern, bzw. diesem sogar die Lizenz entzogen werden, obwohl er seit einiger Zeit (mit Lücke von ca. 4 Jahren) wieder eine VSH unterhält?
    Der im Artikel geschilderte Fall stellt wie von Ihnen angemerkt eine echte Härte dar. Ebenfalls hart finde ich den von mir geschilderten Fall. Es gibt sicher noch weitere Möglichkeiten, die eine Maklerexistenz gefährden könnten. Wird man da immer und zwangsläufig zum Opfer? Eine andere Sache ist, dass – mir ist das schon passiert – manche Versicherer Provisionen mit fadenscheiniger Begründung nicht bzw. erst erheblich verspätet überweisen, sich tausendmal entschuldigen, und diese Vorgehensweise im schwieriger werdenden Markt eine Gefahr für die Zahlungsfähigkeit, vor allem auch jüngerer Makler werden kann.
    Beste Grüße

    Kommentar von Liskow, Michael — 20. Januar 2015 @ 20:07

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