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7. Juni 2016, 08:45
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Leads: Qualität und Service zählen

Qualität und Service sind immer wichtigere Faktoren im Handel mit Leads. Während einige Branchenmitglieder die Leadsanbieter kritisieren, versuchen sich immer mehr Berater selbst in der Generierung der Datensätze. Die von Cash. befragten Leadsanbieter sehen sich indes als unersetzlicher Bestandteil des Marktes.

Leads: Qualität und Service zählen

Qualität und Service sind immer wichtigere Faktoren im Handel mit Leads.

In den letzten Jahren sind die Preise für Leads bei vielen Händlern gestiegen. Die meisten der von Cash. befragten Leadsanbieter berichten über Preiserhöhungen. “Die Preise sind fast überall gestiegen, besonders die Adwords-Anfragen hängen ja vom ,Klickpreis‘ ab”, meint Detlef Gielen, Geschäftsführer des im schweizerischen Herisau ansässigen Leadsanbieters Finanzkunden.

Oliver Hanke, Geschäftsführer des Hamburger bestätigt die Preisentwicklung: “Dies liegt an der Art und Weise der Generierung. Um sauber hochwertige Leads online generieren zu können, muss viel Zeit und Geld investiert werden. Der Verbraucher ist anspruchsvoller geworden und möchte sich vorab ausreichend informieren können.”

Bedeutung von Qualität und Service nimmt zu

Die meisten Leads zu Versicherungs- und Finanzanlagen werden online generiert. Die Anbieter Powerleads und Finanzen.de betreiben beispielsweise diverse Informations- und Vergleichsportale zu den jeweiligen Vorsorge- beziehungsweise Anlagethemen. Diese werden mithilfe von Suchmaschinen- Optimierung möglichst weit oben in Suchmaschinen wie Google platziert. Interessierte Verbraucher können sich auf den Seiten einen ersten Überblick zu angebotenen Absicherungen und Lösungen verschaffen.

Interessieren sich die Besucher für eine persönliche Beratung können sie diese per Formular über das Portal anfordern. Die Eingabe der Daten generiert Leads, die von den Anbietern zunächst auf Validität geprüft und nach Sparte und Region sortiert werden, bevor sie sie an die Berater weitergeben.

Diese Vorqualifizierung hat einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität der Leads und wird daher von allen Leadshändlern – teilweise optional – angeboten. Auch andere Services werden als Mehrwert immer wichtiger für die Anbieter.

Seite zwei: Kritik am Leadshandel

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1 Kommentar

  1. Qualität und Service zählen … Die Frage sei erlaubt: Ja was denn sonst? Zu Herrn Pradetto fällt mir spontan ein:
    Was ist nun die Moral von der Geschicht?
    Gekaufte Leads taugen nicht.
    Backe, backe Kuchen,
    Interessenten musst du schon selber suchen?
    Sorry für die Polemik, aber manche Sparte kann wirtschaftlich kaum für alle Beteiligten – von Leadlieferant über Makler bis Kunde – gut funktionieren. Aber wo der Kunde einen wirklichen Vorteil sieht, z. B. Rabatt auf seine Sachversicherungen gegen Makler-Mandat oder Honorar für PKV-Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft (vielleicht nicht gerade 12 MBE) oder Umstellung auf LV-Nettopolice, -Rückabwicklung, -Aufwertung etc. pp., da nennt er – nach erfolgreicher Bedarfsklärung – gerne alle entscheidenden Daten und stimmt z. B. auch einer Aufzeichnung des relevanten Teils des Gespräches (der telefonischen Leadgenerierung, selbstverständlich mit Basis-Opt-in) zu – und schon ist alles transparent. Wer geübt ist im Umgang mit (gekauften) Leads, hat dann Wandlungsquoten, von denen Cold Caller nicht einmal träumen. Aber natürlich kann man auch von Arbeitsteilung zu Selbstversorgung zurück. Wer nicht geübt ist im Umgang mit gekauften Leads, fährt damit möglicher Weise besser, denn dann wird wohl weniger Geld verbrannt.

    Kommentar von Markus Bauer — 9. Juni 2016 @ 18:09

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